Der Graf von Luxemburg. Operette in 3 Akten (Neufassung) von Franz Lehar.
Der Graf von Luxemburg. Operette in 3 Akten (Neufassung) von Franz Lehar.
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Détails
- Année
- 1937
- Lieu d'édition
- Berlin.
- Pages
- 4 S. 2 Beilagen.
- Éditeurs
- Theater des Volkes.
- Format
- (ca. 22 x 15 cm).
- Thème
- Theater, 1933-45, Berlin, Dramen, Intendanten, Komödien, Lustspiel, Nationalsozialismus, Theatergeschichte, Theaterprogramme, Theaterstücke
- Description
- Deckel etwas berieben, innen gut erhalten, Spuren entlang der Faltlinien.
- Description
- Original-Programmzettel, gefaltet, mit farbig illustriertem Deckeltitel.
- Jaquette
- False
- Dédicacée
- False
- Premiére Edition
- False
Description
Inszenierung von Regisseur Wolf Bölker, Ausstattung: Ludwig Hornsteiner, Musikalische Leitung: Edmund Nick. Schauspieler u.a.: Hans Heinz Bollmann, Hans Heßling, Elisa Illiard, Alfred Haase. Der Programmzettel enthält 2 zeitgenössische Beilagen: einen Original-Zeitungsartikel zur Aufführung mit deutlichem Lob ("Vorbildliche Operettenaufführung"), zudem einen Schreibmaschinendurchschlag eines Manuskripts mit einem kurzen Text (1 S.) zur Neueinstudierung der Operette von Anita Böttger (vermutlich Berliner Journalistin oder Dramaturgin am Theater selbst). Auf der ersten Seite des Programmzettels findet sich eine ganzseitige Anzeige der Deutschen Arbeitsfront ("Die Deutsche Arbeitsfront / NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" / Gau Berlin"), hier wurde für das Winterhilfswerk geworben ("Deine Hilfe entscheidet, daß keiner von uns leidet."). Interessant ist hier das kombinierte Signee des Theaters oben über der Anzeige - über dem skizzierten Theatergebäude ragt das Hakenkreuz der Arbeitsfront sonnenähnlich hervor. Unterschrieben ist die Illustration mit "Theater des Volkes" und rückt die Position des Theaters als erstes deutsches "Kraft durch Freude"-Theater eindrücklich in den Fokus. Das Theater des Volkes existierte während des Nationalsozialismus im Gebäude gegenüber dem Schiffbauerdamm-Theater (Am Zirkus), nach 1945 wurde das Gebäude als Friedrichstadtpalast weitergenutzt.