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Eine Laut- und Formenlehre der Herodotischen Sprachform.

Livres anciens et modernes
Ros� Haiim B.
Heidelberg: Carl Winter, 1962.,
67,00 €
(Berlin, Allemagne)
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Détails

  • Auteur
  • Ros� Haiim B.
  • Éditeurs
  • Heidelberg: Carl Winter, 1962.
  • Format
  • 272 S. Hardcover
  • Thème
  • Herodot, Sprachwissenschaft, Grammatik, Lautlehre
  • Jaquette
  • False
  • Langues
  • Allemand
  • Dédicacée
  • False
  • Premiére Edition
  • False

Description

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). Privater Pappeinband - Indogermanische Bibliothek. - Eine synchronisch-deskriptive Spezialgrammatik ist bei dem heutigen Stand der griechischen Sprachwissenschaft wohl zu einem Bed�rfnis geworden. Wenn jede der verschiedenen Sprach- und Literaturschichten getrennt, aber vollst�ig, dargestellt wird, wird man nicht nur den methodologischen Forderungen der heutigen Sprachwissenschaft gerecht, sondern erm�glicht auch die genaue Erfassung der Funktion jedes einzelnen Sprachelements. Erst auf Grund solcher Analysen ist bekanntlich der Weg geebnet, die Geschichte der griechischen Sprache auf solider Basis endg�ltig zu gestalten. Dieses Buch soll die so gestellte Aufgabe f�r die Laute und Formen der Sprache Herodots erf�llen; da es sich hierbei um einen Idiolekt handelt, scheint die Erf�llung der Forderung eines strengen Synchronismus der Strukturanalyse in weitem Ma� m�glich gemacht. Da�eine exakte Darstellung des herodotischen Sprachschatzes erw�nscht sei, sagte schon einer der Rezensenten der 1938 erschienenen Herodotkonkordanz von J. E. Powell, indem er der Hoffnung Ausdruck gab, jenes Buch w�rde ein willkommenes Hilfsmittel zu der nunmehr durchzuf�hrenden grammatischen Erfassung der Sprache Herodots sein. Das Problem der Beschreibung der Sprache Herodots liegt bei der handschriftlichen �erlieferung, die weitgehend von betr�tlicher Diskrepanz ist, st�ige Formvariation aufweist und oft von autoritativer Seite als unzuverl�ig und dialektverf�chend angesehen wurde. Man darf aber in einer solchen Untersuchung nie von der vorgefa�en Meinung ausgehen, bestimmte Formen oder Formenwechsel m��en auf eine Verf�chung der �erlieferung zur�ckgehen; man mu�vielmehr die realen Daten der handschriftlichen Tradition eingehend pr�fen und auswerten und vorerst in gewissem Sinne eine Grammatik des Handschriftengebrauches skizzieren, was ja eigentlich dem Wesen einer Spezialgrammatik entspricht. So wird also hier der Versuch gemacht, nicht nur das �berlieferte Sprachmaterial zu einem Bau zusammenzustellen, sondern auch die sprachlichen Bedingungen f�r das Auftreten bald der einen, bald der anderen der miteinander wechselnden Formen aufzudecken. Dadurch tritt eine Reihe bisher f�r das Griechische nicht beschriebener Erscheinungen zutage, insbesondere auf dem Gebiet des nach syntaktischen und satzphonetischen Bedingungen geregelten Wechsels von Formalternanten. In manchen Belangen gelingt es jedoch nicht, festzustellen, welche Bedingungen das Vorkommen variierender Formen hervorrufen. Es stellt sich aber dabei heraus, da�in diesen, haupts�lich orthographischen Belangen gerade das regellose Schwanken authentisch ist, denn es entspricht den Zeugnissen der mit Herodot gleichzeitigen Inschriften, die in solchen Dingen selbst sehr unstabil sind. Erst nachdem dieser gesamte Unterbau fertiggestellt ist, darf das aus der Handschriften�berlieferung des Herodottexts aufgezeichnete und geordnete Material in den Rahmen der griechischen Sprachgeographie gestellt und der Versuch gemacht werden, die Frage zu beantworten, wohin die Sprachform Herodots dialektologisch zu stellen sei. Dies geschieht im abschlie�nden Kapitel dieses Buches. (Vorwort)

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