Geologische Untersuchungen im nordwestlichen Pamirgebiet und mittleren Transalai. Wissenschaftliche Ergebnisse der Alai-Pamir Expedition 1928. Hrsg. im Auftrage der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft. Teil II. Band II: Quart� Ablagerungen; Morphologie.
Geologische Untersuchungen im nordwestlichen Pamirgebiet und mittleren Transalai. Wissenschaftliche Ergebnisse der Alai-Pamir Expedition 1928. Hrsg. im Auftrage der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft. Teil II. Band II: Quart� Ablagerungen; Morphologie.
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Détails
- Auteur
- N�Th, Ludwig
- Éditeurs
- Berlin, Dietrich Reimer / Ernst Vohsen, 1932.
- Format
- S. (131) - 211 mit 28 Textbildern und 24 Tafeln mit Photographien. Fadengehefteter Originalpappband.
- Thème
- Forschung, Expedition, Alai, Pamir, Gebirge, Wissenschaft, Zentralasiatisches Hochgebirge
- Jaquette
- False
- Langues
- Allemand
- Dédicacée
- False
- Premiére Edition
- False
Description
Ein sehr gutes Ex.; unaufgeschnitten. - INHALT DES ZWEITEN BANDES - III Abschnitt: Die quart�n Ablagerungen - Die alten Mor�n im Alai-Tal und am Nordhang des Transalai - Kisilart-Kisilagin - Atschiktasch - �este Mor�n am Kurumdi - Koman - Minjar-Altindara - Zusammenfassung - Alte Mor�n in der Umgebung des Chargusch-Pamir - Pa�Kisilart-Uibulak - n�rdl Kara-art - s�dl Kara-art - Akdsch�ga- - Muskol - Kara-dschilga - Mor�n der �eren Vereisung im Gebiet des oberen Kokuibel - Die Endmor�n des alten Tanimas-Gletschers - Tachtakorum-Tal - Die alten Mor�n im Bilandkik-Tal - Kaindi-Muksu und Saukdara-Tal - Seetone im Chargusch-Pamir - Hangverschuttung im zentralen Gebiet - Zusammenfassung - IV Abschnitt: Morphologie - Vorbemerkungen - Beobachtungen im Gebiet des Gro�n Karakul - Karakul NO - Karakul O und SO - Karakul W - Beobachtungen im Kara-dschilga-Gebiet - Sulumart-Bergland - Formen der T�r - Bergland zwischen Kara-dschilga - und Transalai - Beobachtungen im Gebiet des oberen Kokuibel - Verebnungsreste am NW-Rand der Muskol-Kette - Zusammenfassung - Terrassen im Gebiet des Karakul und die Frage seines fr�heren Abflusses - Beobachtungen im Tanimas-Gebiet - Tanimas - Tanimas - oberstes Tanimas-Tal - Reste eines �eren Talsystems - Alte Stauseen im Tanimas-Tal - Zusammenfassung - Beobachtungen aus dem Gebiet des Fedtschenko-Gletschers - Beobachtungen im Bilandkik-Tal - Oberes Bilandkik-Tal - mittleres Bilandkik-Tal - Unteres Bilandkik-Tal - Zusammenfassung - Beobachtungen in der Umgebung von Altinmasar sowie im Gebiet des Saukdara und Kaindi - Umgebung von Altinmasar - Seldara-Tal - Kaindi-Tal - Saukdara - Zusammenfassung - Beobachtungen am Nordhang des Transalai - Alte Talb�den im Kisilart-Tal - Fl�enreste bei Bordoba - Terrassen am Atschiktasch - J�ngere Fl�enreste im mittleren Transalai - Schwemmkegel des Altindara - Beobachtungen auf einer Reise von Daraut-kurgan nach Dschailgan am Kisilsu-Muksu-Zusammenflu�- Katta-karamuk - Kisilsu-Schlucht - Alte Oberfl�en am Westende des - Transalai - Zusammenfassung - Literaturverzeichnis - Erkl�ngen zu den Tafelbeilagen. // Das Kettengebirge mit einer H�he von bis zu 5544 m und einer L�e von 400 Kilometern erstreckt sich von West nach Ost und bildet teilweise die Grenzregion zwischen Kirgisistan und Tadschikistan. // � Die Mor�n des alten Jergautasch-Gletschers sind wesentlich niedriger und verwaschener als die weiter im Osten. Auch bei ihnen lassen sich wieder sehr gut verschiedene Stadien unterscheiden. Ein �erster n�rdlicher Mor�nbogen liegt fast ganz auf der Nordseite des Kisilsu. Er bildet hier die auf dem Bilde deutlich sichtbaren flachen Mor�nh�gel am S�dfu�des Alai. Unsicher ist, ob die durch sp�re Erosion in einzelne Teile zerlegten Mor�ngebiete etwas s�dlich vom Kisilsu einem R�ckzugsstadium angeh�ren, oder ob sie mit den ersten zu vereinigen sind. Deutlich erstreckt sich aber ein R�ckzugsstadium beim Punkt 3120 im Alai-Tal beginnend mit prachtvoll bogenf�rmigem Verlauf zum Tokuskungei. Die Mor�n nahe am Nordfu�des Transalai endlich geh�ren einem weiteren j�ngeren R�ckzugsstadium an. Zwischen diesen beiden schiebt sich vielleicht noch ein weiteres, die Mitte des Koman-tschukur bildend, ein. Durch die starke Erosionst�gkeit des weit verzweigten Komansu ist anscheinend ein betr�tlicher Teil der westlichen Mor�nbogen entfernt worden, so da�die noch erhaltenen ein etwas unsymmetrisches Aussehen zeigen. Die gewaltige Ausdehnung der Mor�n des alten Jergautasch-Gletschers, die mit seinem verh�nism�g kleinen Einzugsgebiet kaum in Einklang zu stehen scheinen, lassen die M�glichkeit offen, da�ein Teil der alten Mor�n - die n�rdlichen - noch einer �eren Vergletscherung angeh�ren. Auch hier wird sp�re Forschung Kl�ng bringen m�ssen. Westlich vom Komansu wiederholt sich das schon oben beschriebene Bild: Der Nordfu�des Transalai st�� ohne vorgelagerte Mor�n direkt an die Schotter des Alai-Tales. In den Verzweigungen des Minjar-Tales liegen die Mor�n wiederum in den Flu��rn innerhalb der Vorberge des Transalai (vgl. Abb. 38 Taf. XXI). Deutlich sind hier zwei voneinander zu trennende Mor�ngebiete zu unterscheiden: Ein vorderes mit scharf bogenf�rmig verlaufendem steilen Au�nwall und anschlie�nd ein Haufwerk von niedrigeren Mor�nh�geln wird durch stellenweise Zwischenschaltung einer Schotterfl�e von einem zweiten �lich gebauten getrennt. Bei diesem verl�t der Au�nrand etwas geradliniger. Vor den einzelnen Talausg�en schlie�n sich die Mor�nbogen girlandenartig zusammen. Da�die alten Gletscher in den T�rn stecken geblieben sind, mag wohl im wesentlichen seinen Grund darin haben, da�die Gel�egestaltung - kurze, sehr steilwandige T�r - die Bildung gr��rer Gletscher verhinderte. (135)