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Griechische Grabgedichte. Griechisch und Deutsch. Schriften und Quellen der alten Welt Band 7.

Livres anciens et modernes
Peek, Werner
Berlin: Akademie, 1960.,
75,00 €
(Berlin, Allemagne)
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Détails

  • Auteur
  • Peek, Werner
  • Éditeurs
  • Berlin: Akademie, 1960.
  • Format
  • XII, 379 S. Originalleinen mit Schutzumschlag.
  • Thème
  • Epigramme, Grabgedichte, Altertum, Antike, Griechisch
  • Jaquette
  • False
  • Langues
  • Allemand
  • Dédicacée
  • False
  • Premiére Edition
  • False

Description

Umschlag berieben. Papierbedingt leicht gebr�t. - F�r die vorliegende Sammlung hat der Herausgeber aus dem 1. Bande seines im gleichen Verlag erscheinenden gro�n Werkes �Griechische Vers - Inschriften" ann�rnd 500 Grabepigramme neu zusammengegestellt (einige Neufunde sind hinzugenommen), um an Hand solcher Auswahl einen �erblick zu geben �ber die mehr als tausendj�ige Geschichte dieser eigenartigen und eigenst�igen griechischen Sch�pfung. Eine l�ere literarische Einf�hrung sucht Wesen, Bedingungen und Entwicklung des griechischen Epigramms im ganzen verst�lich zu machen : Von der einfachen Aufschrift eines Denkmals zum Zweck sachlicher Unterrichtung des Betrachters beh� auch das Grabgedicht die Knappheit der Form und die Sachlichkeit seiner Aussage lange bei und erreicht gerade in dieser bewu�en Beschr�ung eine Harmonie von formaler Geschlossenheit und Kraft und Tiefe des Ausdrucks, die auch den modernen Leser unmittelbar anspricht. Das uns durch Schiller vertraute �Wanderer, kommst du nach Sparta . . ." ist in seiner unnachahmlichen Schlichtheit und W�rde das eindringlichste Denkmal dieser Art. Wir glauben einen Hauch archaischen Geistes zu sp�ren, der solche Form vorgepr� hat, wenn wir den geborstenen Grabstein auf der beigegebenen Tafel betrachten. Und die Zur�ckhaltung des Gef�hls in den Gedichten der klassischer Zeit findet entsprechenden Ausdruck in der verhaltenen Geb�ensprache der Grabreliefs noch des sp�ren 5. Jahrhunderts, wie deren eines auf dem Umschlag abgebildet ist. Seit dem 4. Jahrhundert und vollends in hellenistischer Zeit werden die Epigramme dann mitteilsamer und finden reiche und immer wieder neu abgewandelte Ausdrucksm�glichkeiten f�r Besinnung und Trost, Schmerzensausbruch, Jammer und bittere Klage. Auch die �ere Form weitet und wandelt sich: neue metrische Gebilde treten auf, Gespr�e zwischen Wanderer und Totem, Betrachter und Denkmal werden durchgef�hrt, um ein Thema oder auch deren mehrere gruppieren sich ganze Gedichtzyklen. In zwiefacher Hinsicht empfinden wir bei der Lekt�re dieser Kleinformen griechischer Dichtung eine uns anr�hrende N�: In der Klarheit, Erf�lltheit und Ausgewogenheit von Vorstellung und Ausdruck offenbart sich in seiner Volkst�mlichkeit Staunens- und neidenswerter Kunstsinn und Formtakt. Und die Innigkeit, Echtheit und Schlichtheit der Empfindungen gegen�ber den immer gleichen, unbegreiflichen Schl�n des Schicksals erf�llt uns mit R�hrung und Ehrfurcht vor dem �ber die Jahrtausende hinweg sich ewig gleichenden Menschlichen,

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