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Livres anciens et modernes

Hoffmann, Heinrich Und Eduard Bornemann

Henricus Hoffmann. Petrulus Hirrutus. (Struwwelpeter). In sermonem Latinum Translatus ab Eduardo Bornemann. Picturas secundum Hoffmann Exemplar delineavit et lignis incidit Fridericus Kredel.

R�tten u. Loening / Frankfurt/M., 1956.,

125,00 €

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(Berlin, Allemagne)

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Détails

Auteur
Hoffmann, Heinrich Und Eduard Bornemann
Éditeurs
R�tten u. Loening / Frankfurt/M., 1956.
Format
Ca. 50 Seiten; farb. Illustr.; 25,5 cm; fadengeh. farb. illustr. Orig.-Halbleinenband.
Thème
Struwwelpeter, Latein, Belletristik, Philologie, Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte
Jaquette
Non
Langues
Allemand
Dédicacée
Oui
Premiére Edition
Non

Description

Gutes Exemplar; Einband berieben. - Mit beiliegendem hs. brief von Eduard Bornemann; SIGNIERT sowie mit lateinischer Widmung im Vortitel; ebenfalls SIGNIERT. - Mit beiligendem Nachwort v. E. Bornemann. - Eduard Bornemann (* 14. Juni 1894 in Frankfurt am Main; � 3. Mai 1976) war ein deutscher Altphilologe und Hochschullehrer f�r die Didaktik des Lateinischen und Griechischen an der Johann Wolfgang Goethe-Universit�in Frankfurt am Main. Er ist bekannt geworden vor allem als Verfasser des "Lateinischen Unterrichtswerkes" sowie - zusammen mit Ernst Risch - der Griechischen Grammatik. Als Vorsitzender des Deutschen Altphilologenverbandes vertrat er nach dem Zweiten Weltkrieg in einer Zeit des Umbruchs die alten Sprachen. Sein kurzer Artikel "Latein oder Englisch? Eine p�gogische Besinnung �ber die sprachliche Grundbildung" gilt als wegweisend. Seine Hauptarbeit galt dem Frankfurter Lessing-Gymnasium, das er gegen Ende des Krieges, als die Schule in den Westerwald evakuiert worden war, zeitweise leitete. Ein Verfahren, das ihm seine freim�tigen und kritischen ��rungen gegen den Nationalsozialismus in seinem Unterricht eingebracht hatte, �berstand er. Er erarbeitete eine speziell auf die Bed�rfnisse deutscher Muttersprachler zugeschnittene Lehrmethode f�r den Lateinunterricht, in der er stets bestrebt war, "auf der Grundlage wissenschaftlicher Zuverl�igkeit didaktische Eing�igkeit obenan zu setzen". Nach dem Zweiten Weltkrieg erschien sein "Lateinisches Unterrichtswerk" in der Urausgabe 1947 und 1948 im Frankfurter Hirschgraben-Verlag zun�st in zwei B�en; der erste Band war f�r die Sexta (5. Klasse), der zweite f�r die Quinta und Quarta (6. u. 7. Klasse) vorgesehen. 1952 wurde eine gleichfalls zweib�ige Neubearbeitung ver�ffentlicht und 1954 erschien eine erheblich gek�rzte, einb�ige B-Ausgabe f�r Latein als dritte Fremdsprache ab der Obertertia (9. Klasse). � (wiki) // � (weil man verstand), meinen Stolz als Frankfurter anzustacheln und zugleich den Ehrgeiz des Altsprachlers zu reizen, der sich einbildet, man k�nne ohne besondere Schwierigkeit alles auf lateinisch sagen, wurde aus dem anf�lichen Gutachten eine �erarbeitung und aus der �erarbeitung bald eine Neugestaltung. Wieweit es mir allerdings gelungen ist, nicht nur etwas f�r kleine Lateiner Lesbares zu schaffen, sondern auch ab und zu ein St�ckchen von dem liebensw�rdigen Humor des Originals zu treffen, mu�sich erst noch zeigen. Man hatte mir also, wie gesagt, eine fertige �ersetzung in die Hand gedr�ckt. Ob es richtig war, von ihr - bis auf einige wenige Wendungen, die mir imponierten - abzuweichen, dies m�gen die Lateinkenner beurteilen an Hand der folgenden �erlegungen, die ich selbst vor der Arbeit anstellte."') Da�Hoffmanns Verse nicht eine Umsetzung in die klassische lateinische Poesie vertragen, die mit langen und kurzen Silben arbeitet, mit Aufl�sungen und Verschleifungen (Elisionen), versteht sich von selbst. Als Vorbild dr�en sich ohne weiteres - schon um des Reimes willen - die Vagantenlieder auf, die uns aus dem sogenannten Mittellatein erhalten sind. Aber diese mittellateinischen Dichtungen entbehren durchaus nicht bestimmter Gesetze. Sie machen zun�st einmal Ernst mit dem (unserer eigenen Sprache selbstverst�lichen) Grundsatz, den Wortakzent und den Versakzent zusammenfallen zu lassen, wodurch sich die Verse wie Prosa anh�ren, und ich habe mir daher niemals Betonungen wie fuit, seciim, estis erlaubt. Sodann werden in der "rhythmischen" Dichtung des Mittellateins die Silben genau gez�t; die durch Reim verbundenen Verse m�ssen gleich viel Silben haben. Ferner behandeln die mittellateinischen Lieder zwar, im Gegensatz zu der klassischen Dichtung, ein m im Wortauslaut und ein h im Wortanlaut als Konsonanten, aber sie verp�nen fast v�llig den Hiat, das Zusammentreffen von vokalischem Wortende mit vokalischem Wortanfang. Dieses (der gesamten lateinischen Poesie eigene) Hiatverbot macht dem �ersetzer betr�tliche Schwierigkeiten, wenn er sein Original m�glichst sinngem�und ohne Verbreiterung wiedergeben will. Auch bei mir sind noch einige Hiate stehengeblieben, die allerdings Aus-nahmen bleiben, welche die Regel best�gen. Wenn uns schlie�ich das Vorbild der mittellateinischen Versgestaltung zu einem best�igen Wechsel von einer betonten und einer unbetonten Silbe n�tigt*), dann ergeben sich - und hier hat mein in der Antike verankertes Schulmeisterherz ein wenig gebangt! - unvermeidbare Gefahren f�r die klassischen Quantit�n: kurze Silben (wie in fu-it oder me-dicum) erscheinen des �fteren als lang, weil sie betont sind. Man bedenke jedoch, da�kurze Vokale nicht nur in der Prosa den Ton tragen k�nnen, sondern auch im "quantitierenden" klassischen Vers: falls sie in "positionslanger" Silbe stehen. Ich habe mir aber, um unsere Lateinsch�ler nicht zu verwirren, niemals gestattet, die klassischen Quantit�n im Reim zu vermengen, also etwa b�num auf d�num, �ris auf f�rls, edo auf cedo zu reimen; �ber diesen Verzicht w�rden sich die Vaganten wundern, f�r die solche Reime gang und g� waren. In der Wortwahl �ber das alte Latein hinauszugehen, war weniger oft n�tig als man glauben sollte, abgesehen nat�rlich von den modernen Begriffen, bei denen ich - ganz wie das Original - auch Neubildungen gewagt habe. In der Syntax (vor allem im Modus- und Tempusgebrauch) ist auf die Freiheiten des nachklassischen Lateins bewu� verzichtet, was sich ohne Schwierigkeit machen lie� So braucht der Gymnasiast keine Angst zu haben, da�er sich bei mir Dinge einpr�, die ihm sein Lehrer ankreidet. � (Nachwort)
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