Kritische Beitr� zur Behandlung Verwundeter und Kranker im Feldlazarett . Auf Grund der im Burenkrieg gesammelten Erfahrungen zusammengestellt.
Kritische Beitr� zur Behandlung Verwundeter und Kranker im Feldlazarett . Auf Grund der im Burenkrieg gesammelten Erfahrungen zusammengestellt.
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Détails
- Auteur
- Reinecke, Reinhard Johann
- Éditeurs
- Berlin: G. Schade, 1902.
- Format
- 33 S. Broschiert.
- Jaquette
- False
- Langues
- Allemand
- Dédicacée
- False
- Premiére Edition
- False
Description
Widmungsexemplar. Vom Autor signiert. Einband berieben. Papierbedingt gebr�t. - Arzt aus Ceres, Kapcolonie-S�dafrika. "Wenn ich nun gefragt werde, was die Grundregel sein soll f�r jeden j�ngeren Feldarzt, der auf dem Schlachtfelde und gleich nachher die erste Hilfe den Verwundeten angedeihen l�t, so w�rde ich antworten: Eine rationelle Therapie, gegr�ndet auf die v. Berg-mannsche Lehre, "dass Schusswunden von Klein-Mantel-Projectilen als nicht inficierte, reine Verletzungen anzusehen sind". Man z�gele also seine wissenschaftliche Neugierde, ber�hre ja nicht die Wunde mit der Sonde oder den H�en, sondern reinige sie mit Seifenspiritus und lege einen aseptischen Occlusivverband an; bei Knochenbr�chen und Gelenkwunden sorge man f�r Immobilisierung der Glieder, schonenden Transport der Verwundeten, m�glichst durch Tragen nach dem n�sten Feldlazarett und dann "Last but not least" absolute Ruhe f�r die ersten 4-5 Tage. Die Erfolge in diesem Kriege haben ohne Zweifel festgestellt, dass der erste Verband fast stets f�r den weiteren Verlauf und das Endresultat bei Verwundungen entscheidet, und das gilt in erster Linie f�r schwere Verletzungen am Kopf und Abdomen, sowie an Gelenken und f�r Knochenbr�che. Man k�nnte fast denken, dass dieser Satz selbstverst�lich sei und es nicht einmal n�tig w�, ihn noch besonders zu erw�en, dennoch aber habe ich nur zu oft gesehen, dass von unerfahrenen �zten gegen diese Grundregel schwer ges�ndigt wurde."