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Ohne Pauken und Trompeten. Roman.

Livres anciens et modernes
Steinberg, Werner
Buchclub 65, 1965
1,00 €
(Jena, Allemagne)
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Détails

  • Année
  • 1965
  • Auteur
  • Steinberg, Werner
  • Pages
  • 459
  • Éditeurs
  • Buchclub 65
  • Format
  • 195x120 mm
  • Thème
  • 0 0
  • Description
  • Leinen
  • Langues
  • Allemand
  • Reliure
  • Couverture rigide

Description

Titel Ohne Pauken und Trompeten : Roman / Werner Steinberg. [Mit e. Nachw. d. Hrsg.] Person(en) Steinberg, Werner Verleger Berlin : Buchclub 65 Erscheinungsjahr 1984 Umfang/Format 461 S. ; 21 cm Gesamttitel Deutschland-Zyklus ; 4 Anmerkungen Berecht. Ausg ISBN/Einband/Preis geb. : M 7.00 (für Mitglieder) Sachgruppe(n) 2303 Belletristik In den ersten Nachkriegsjahren war Steinberg Mitarbeiter beim Tübinger Schwäbischen Tagblatt und bei der sozialistischen Jugendzeitschrift Zukunft. Bereits 1945 war er wieder der südwestdeutschen Kommunistischen Partei beigetreten. 1948 zog er nach Stuttgart und heiratete Christa Kunert. Im Jahre 1949 wurde er Chefredakteur der Schlesischen Rundschau, die er 1950 wieder verließ. Er übte verschiedene Tätigkeiten aus (unter anderem für den Schulfunk und als Außenlektor) und war Mitarbeiter bei der Deutschen Woche und der deutsch-französischen Zeitschrift Documents. In die 1950er fällt auch seine Freundschaft mit Arno Schmidt. Nachdem er bereits seit 1953 Beiträge für die in Düsseldorf erscheinende Deutsche Volkszeitung geliefert hatte, zog er 1955 mit seiner dritten Frau Erna nach Düsseldorf. Neben seiner journalistischen Tätigkeit verfasste Steinberg Romane, deren Veröffentlichung in der Bundesrepublik sich häufig problematisch gestaltete bzw. abgelehnt wurde. Im Frühjahr 1956 erlitt der Autor einen Nervenzusammenbruch. Nach dem Verbot der KPD im August 1956 entschloss sich Steinberg, in die DDR überzusiedeln. Im Dezember 1956 traf er in Leipzig ein. In der DDR erhielt Steinberg derart günstige Konditionen von seinen Verlagen, dass er sich auf die Arbeit an seinen Romanen konzentrieren konnte. Trotz gelegentlicher Kritik von Seiten der SED an seinen gestalterischen Mitteln und seiner ?pessimistischen? Einstellung erreichten seine Bücher in der DDR hohe Auflagen. 1958 wurde Steinberg in den Deutschen Friedensrat gewählt, was ihm als Delegierten Reisen unter anderem nach Japan und in die Sowjetunion ermöglichte. 1959 zog er nach Dessau um, wo er bis 1970 den neu gegründeten ?Zirkel Schreibender Arbeiter? leitete. 1967 schloss er seine vierte Ehe mit Barbara Poppe. Ab Mitte der 1960er Jahre verfasste Steinberg eine Reihe von Kriminalromanen und utopischen Romanen. Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns im November 1976 ging Steinberg, ohne sich an den offenen Protesten von DDR-Schriftstellern zu beteiligen, auf Distanz zur Politik des Schriftstellerverbandes der DDR. Sein gesellschaftskritischer Roman Die Mördergrube konnte daraufhin in der DDR nur als ?Bruchstück? erscheinen, die erste vollständige Ausgabe erschien 1986 in der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Wende geriet Steinberg, dessen Bücher nunmehr weder in der DDR noch in der Bundesrepublik Deutschland gefragt waren, in wirtschaftliche Schwierigkeiten. 1992 erlitt er einen Schlaganfall, der zu seinem Tode führte. 1965/84

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