Psychodynamische Psychotherapie mit jungen Erwachsenen : Besonderheiten der Entwicklungsphase "emerging adulthood". Psychodynamische Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Psychodynamische Psychotherapie mit jungen Erwachsenen : Besonderheiten der Entwicklungsphase "emerging adulthood". Psychodynamische Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
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Détails
- Année
- 2022
- ISBN
- 9783170403628
- Auteur
- Seiffge-Krenke, Inge, Arne Burchartz Und Hans Hopf (Hgg.)
- Éditeurs
- Stuttgart : Kohlhammer, Dezember 2022.
- Format
- 1. Auflage 167 Seiten. Broschur.
- Thème
- Psychologie
- Description
- Broschur.
- Jaquette
- False
- Langues
- Allemand
- Reliure
- Couverture souple
- Dédicacée
- False
- Premiére Edition
- False
Description
Neues Exemplar - Das Buch besch�igt sich mit den besonderen Merkmalen der neu entdeckten Entwicklungsphase "emerging adulthood", zeigt auf, was sich in den letzten Jahren ver�ert hat in Bezug auf Identit�- und Beziehungsentwicklung und welche Konsequenzen sich daraus f�r die Behandlungstechnik ergeben. Junge Erwachsenen haben nicht nur sehr hohe Pr�lenzraten psychischer St�rungen, sie stellen sich auch in besonderer Weise bereits beim Erstgespr� dar: Es geht um Beeintr�tigungen im Lieben, Arbeiten und in der Autonomie. Die Instabilit�ihrer Lebenssituation kann Anlass f�r Ver�erungen im Rahmen, die noch andauernde Abh�igkeit von den Eltern Anlass zur Elternarbeit in dieser Altersgruppe sein. � Inhalt: Die neue Entwicklungsphase �emerging adulthood�: Psychoanalytische Konzepte und empirische Befunde � Warum ist die zeitliche Untergliederung von Altersphasen therapeutisch wichtig? � Eine neue Entwicklungsphase ist entstanden: Die 18- bis 30-J�igen, die �emerging adults� � Die f�nf charakteristischen Merkmale des �emerging adulthood� nach Arnett (2004) � Belege f�r das Hinausschieben von Markern des Erwachsenenalters � Der Master in Narzissmus: Lassen sich die typischen f�nf Merkmale bei allen jungen Erwachsenen gleicherma�n finden? � Trotz vieler Freiheiten: Die Zunahme an Entwicklungsdruck � Ver�erungen in der biografischen Selbstwahrnehmung als �dazwischen� � Die Konzeption von Peter Blos: Postadoleszenz oder pathologisch prolongierte Adoleszenz? � Was ist neu? Vom Privileg f�r wenige zur M�glichkeit f�r (fast) alle � Therapeutische Konsequenzen: Abschied von pathologisierenden Konzepten � Ver�erte Identit�entwicklung und ihre Auswirkungen auf Beziehungen � Die �Identit�krise� im jungen Erwachsenenalter und der biografische Bezug bei Erikson � Ver�erte Identit�entwicklung heute: Mehr Exploration, weniger Commitment � Das sequenzielle Modell: Erst Identit� dann Intimit�und Generativit� -- Vielzahl unverbindlicher sexueller Beziehungen � Warum die �Flucht vor der Intimit� im jungen Erwachsenenalter? � Wie geht es einige Jahre weiter: Lernf�gkeit oder �gleiches Beuteschema?� � Identit�als Voraussetzung f�r Intimit� Hatte Erikson doch recht? � Intime, pseudointime und symbiotische Partnerschaften � Hemmende elterliche Einfl�sse auf die Identit�- und Partnerschaftsentwicklung der �Kinder� � Welche Bedeutung haben diese Befunde f�r uns als Kliniker? � Zunahme psychischer St�rungen im jungen Erwachsenenalter � Junge Erwachsene haben die h�chsten Pr�lenzraten f�r psychische St�rungen � Spezifische Krankheitsbilder im �emerging adulthood� � Zweites Fenster der Vulnerabilit� Diskontinuit�der therapeutischen Begleitung: �Lost in Transition�? � Modelle der psychiatrischen Versorgung in der Transitionsphase und das Problem der Altersgrenze � Wie stellen sich die Patienten dar? Probatorische Sitzungen und Indikation � Erstgespr�e: Beeintr�tigungen im Lieben, Arbeiten und in der Autonomie � Was ist auff�ig und wie ging es weiter? � Wer kommt in Behandlung? � Indikationskriterien f�r Langzeitbehandlungen und das Problem des Krankheitsgewinns � Indikationen f�r Beratungen und k�rzere, strukturierte Behandlungsans�e � Besonderheiten in der Behandlungstechnik bei jungen Erwachsenen � Die Bedeutung von Zeit und Grenzen � Indikation und Aspekte des Rahmens unter Bedingungen der Instabilit�� Herausforderungen durch die Behandlung als Video- oder Telefontherapie � Identit�krise, Identit�diffusion oder Identit�konflikt? � Arbeit an narzisstischen Aspekten und die Bedeutung der Bindung f�r die therapeutische Arbeit � Spezifische Interventionen: Wie umgehen mit ruminativer Exploration, spezifischen Abwehrmechanismen, Autonomieschuld? � Wie umgehen mit pathologischem Aufschieben? � Der Beziehungsraum: Aufgespaltene Elternbilder, Umgang mit Neid, die Bedeutung der Medien � Diversit�und kulturelle Einfl�sse � Warum ist Abstinenz und analytische Neutralit�so wichtig? � Die therapeutische Beziehung: Bindung, Helikopter-Therapeuten und Umgang mit Rettungsfantasien � Warum ist Arbeit mit Eltern und Partnern sinnvoll? � Autonomiebestrebungen der �Kinder�, zu viel Unterst�tzung und Separations�ste der Eltern � Elterlicher Separationsangst begegnen � Warum kann es sinnvoll sein, den Vater zu sehen? � Verst�nis f�r das �Kind� aufbauen und an der Selbst-Objektdifferenzierung arbeiten � �Hotel Mama� und das �Nesthockerph�men� � Herausforderungen in der Elternarbeit: Losl�sung bedeutet nicht Verlust, sondern Transformation � Der therapeutische Blick auf Freunde und den Partner � Die Beendigung der Behandlung � Ein besonderer Abschied � Gr�nde f�r einen Therapieabbruch aus der Sicht junger Erwachsener � Qualit�sicherung: Die Verbesserung der Fertigkeiten zur Transition und die Bedeutung der Mentalisierung. ISBN 9783170403628