Zur Psychopathologie des Alltagslebens (�er Vergessen, Versprechen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum). Von Prof. Dr. Sigmund Freud. Sechste, vermehrte Auflage. Internationale Psychoanalytische Bibliothek; Nr. 3.
Zur Psychopathologie des Alltagslebens (�er Vergessen, Versprechen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum). Von Prof. Dr. Sigmund Freud. Sechste, vermehrte Auflage. Internationale Psychoanalytische Bibliothek; Nr. 3.
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Détails
- Auteur
- Freud, Sigmund
- Éditeurs
- Leipzig und Wien, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1919.
- Format
- 312 Seiten; graph. Darst.; 22,5 cm; fadengeh. Pappband (nachgebunden).
- Thème
- Sigmund Freud, Psychologie, Ged�tnis, Psychoanalyse, Psychopathologie, Alltag, Publikation, Internationaler Psychoanalytischer Verlag
- Jaquette
- False
- Langues
- Allemand
- Dédicacée
- False
- Premiére Edition
- False
Description
Sehr gutes Exemplar; anfangs eine (vakat-)Seite durchgehend mit Bleistift-Anmerkungen. - 6., vermehrte Auflage; 1. Arbeit Freuds in seinem eigenen Verlag / nachgebunden, aber: Orig.-Einband aus br�chiger Pappe, daher fast immer zerst�rt (1919: Kriegsende, Materialknappheit etc.) -- INHALT : I. Vergessen von Eigennamen. ------ II. Vergessen von fremdsprachigen Worten. ------ III. Vergessen von Namen und Wortfolgen. ------ IV. �er Kindheits- und Deckerinnerungen. ------ V. Das Versprechen. ------ VI. Verlesen und Verschreiben. ------ VII. Vergessen von Eindr�cken und Vors�en. ------ VIII. Das Vergreifen. ------ IX. Symptom- und Zufallshandlungen. ------ X. Irrt�mer. ------ XI. Kombinierte Fehlleistungen. ------ XII. Determinismus. - Zufalls- und Aberglauben. Gesichtspunkte. // . Die Mannigfaltigkeiten in den Beziehungen und Bedeutungen: der Deckerinnerungen habe ich in dem erw�ten Aufsatz nur gestreift, keineswegs ersch�pft- An dem dort ausf�hrlich analysierten Beispiel habe ich eine Besonderheit der zeitlichen Relation zwischen der Deckerinnerung und dem durch sie gedeckten Inhalt besonders hervorgehoben- Der Inhalt der Deckerinnerung geh�rte dort n�ich einem der ersten Kinderjahre an, w�end die durch sie im Ged�tnis vertretenen Gedankenerlebnisse, die fast unbewu� geblieben waren, in sp� Jahre des Betreffenden fielen. Ich nannte diese Art der Verschiebung eine r�ckgreifende oder r�ckl�ige- Vielleicht noch h�iger begegnet man dem entgegengesetzten Verh�nis, da�ein indifferenter Eindruck der j�ngsten Zeit sich als Deckerinnerung im Ged�tnis festsetzt, der diese Auszeichnung nur der Verkn�pfung mit einem fr�heren Erlebnis verdankt, gegen dessen direkte Reproduktion sich Widerst�e erheben. Dies w�n vorgreifende oder vorgeschobene Deckerinnerungen. Das Wesentliche, was das Ged�tnis bek�mmert, liegt hier der Zeit nach hinter der Deckerinnerung. Endlich wird der dritte noch m�gliche Fall nicht vermi�, da�die Deckerinnerung nicht nur durch ihren Inhalt, sondern auch durch Kontinguit�in der Zeit mit dem von ihr gedeckten Eindruck verkn�pft ist, also die gleichzeitige oder ansto�nde Deckerinnerung. Ein wie gro�r Teil unseres Ged�tnisschatzes in die Kategorie der Deckerinnerungen geh�rt, und welche Rolle bei verschiedenen neurotischen Denkvorg�en diesen zuf�t, das sind Probleme, in deren W�rdigung ich weder dort eingegangen bin, noch hier eintreten werde. Es kommt mir nur darauf an, die Gleichartigkeit zwischen dem Vergessen von Eigennamen mit Fehlerinnern und der Bildung der Deckerinnerungen hervorzuheben. � (Seite 49/50)