Zwei Einlieferungsscheine für Post- und Geldsendungen an den Bruder Kurt Schmidt in Chemnitz.
Zwei Einlieferungsscheine für Post- und Geldsendungen an den Bruder Kurt Schmidt in Chemnitz.
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Détails
- Année
- 1948
- Lieu d'édition
- Berlin/West.
- Auteur
- Schmidt-Rottluff, Karl
- Pages
- 2 Belege.
- Format
- (je ca. 6 x 10,5 cm).
- Thème
- Geschichte, 1945, nach, Besatzungszonen, Künstler, Künstlersignaturen, Post, Postgeschichte
- Description
- Wohlerhalten.
- Description
- Original-Postbelege mit Adressdaten, Datierung und Signatur.
- Jaquette
- False
- Dédicacée
- False
- Premiére Edition
- False
Description
Hier liegen zwei besondere alltagsgeschichtliche Archivalien vor. Der Maler Karl Schmidt-Rottluff hatte in der Nachkriegszeit offensichtlich seinen Bruder Kurt Schmidt in Chemnitz unterstützt. Der erste Einlieferungsbeleg wurde über den Briefmarkenstempel (Sowjetische Besatzungszone) auf den 20.08.1948 datiert. Die Marke kostete 20 Pfennig, vermutlich handelte es sich hierbei um eine Briefsendung obwohl auf dem Beleg auch eine Kilogramm-Angabe zu finden ist. Als der Absender wurde hier angegeben: "Karl Schmidt-Rottluff, Berlin-Zehlendorf, Schützallee 136", also die Wohnadresse des Malers seit Ende 1946. Oben befindet sich die Chemnitzer Adresse des Bruders. Der zweite Beleg, datiert auf den 30.08.48, beinhaltet die Anweisung einer Geldsumme von 450 Reichsmark. Hierauf wurde nur der Empfänger Kurt Schmidt in Chemnitz angegeben. Zwei kleine aber sehr authentische Archivalien aus der Familie des berühmten Brücke-Malers Schmidt-Rottluff in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg!