Zwischen Autonomie und Staatsr�n. Studien und Beitr� zur allgemeinen deutschen und Jenaer Universit�geschichte im �ergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Schriften zur Stadt-, Universit�- und Studentengeschichte Jenas, 5.
Zwischen Autonomie und Staatsr�n. Studien und Beitr� zur allgemeinen deutschen und Jenaer Universit�geschichte im �ergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Schriften zur Stadt-, Universit�- und Studentengeschichte Jenas, 5.
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Détails
- ISBN
- 9783925978104
- Auteur
- Pester, Thomas
- Éditeurs
- Jena und Erlangen: academica & studentica Jenensia e.V., 1992.
- Format
- 246 S.: Ill. Paperback.
- Thème
- Friedrich-Schiller-Universit�Jena, Geschichte 1800-1820, Deutschland, Universit�, Geschichte 1789-1830, Erziehung, Bildung, Unterricht
- Jaquette
- False
- Langues
- Allemand
- Dédicacée
- False
- Premiére Edition
- False
Description
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - minimal besto�n, vor allem Hinterdeckel berieben, sonst sehr guter Zustand. - Einleitung: Anmerkungen zum Forschungsgegenstand, dem Stand der bibliographischen Erfassung und thematischer Auf- Den hier vorgelegten empirisch-systematischen, komparativistischen Studien und Beitr�n ist inhaltlich gemeinsam, da�sie einen zentralen Abschnitt in der �eren deutschen Universit�geschichte, die �ergangsphase um 1800, behandeln, welche einen �fundamentalen Wandel mit sich gebracht [hat-d.Vf.], der schon l�er als eine Generation vorbereitet war und sich erst nach einer weiteren Generation durchsetzen]�1 konnte. Diese von der traditionellen Universit�geschichtsschreibung getragene Interpretation jener Z�r als �grundst�rzender Umbruch der akademischen Institutionen�2 kann auch von einer nach neuen theoretischen Ans�en suchenden Forschungsrichtung, die mittels �wissenschaftstheoretischen und wissenschaftssoziologischen Methoden� auf ein �vertieftes Verst�nis der hinter den institutioneilen Abl�en erfolgenden strukturellen Entwicklungen� abzielt und dazu �anstatt einer Beschr�ung auf Reflexionen �ber die Universit�- �Idee� umfassendere kulturelle und soziale Kontexte analysieren�3 will, nicht grunds�lich in Frage gestellt, sondern lediglich relativiert und durch neuere Akzentuierungen erg�t werden. Dennoch erscheint uns eine traditionelle Herangehensweise an eine universit�geschichtliche Problematik auf historischer Grundlage - vorausgesetzt sie geht �ber den rein ereignisgeschichtlichen Horizont hinaus- insofern relevant zu sein, als sie in einer gesellschaftlichen Umbruchperiode von historischen Dimensionen den Blick auf eine analoge Z�rphase in der Vergangenheit sch�en hilft. Ohne damit ahistorischen Fehldeutungen, welche die konstitutiven Elemente der humboldtschen Reform als gleichsam zeitlose Topoi interpretieren, das Wort reden zu wollen, m�chten die Beitr� einige der seit langem in der hochschul- und bildungsgeschichtlichen Forschung vertretenen Thesen st�tzen helfen. Zum einen geht es um weitere Belege daf�r, da�beginnend mit dem tiefgreifenden Strukturwandel um 1800 - bei aller �partiell z�ren�bergreife[n] Vorgeschichte� - die Historie der �Hohen Schulen� modernen Typs zu datieren ist und die Er�ffnung der Alma mater Berolinensis die �Geburt der �klassischen Universit� bedeutete, wobei dies erst �den Weg zu einem neuen Zeitalter der deutschen Universit�geschichte im 19. und 20. Jahrhundert� geebnet hat. Die Studien lassen sich ferner von der Annahme leiten, da�die von Wilhelm von Humboldt auf den klassischen Begriff gebrachte und 1810 in der preu�schen Hauptstadt verwirklichte �universitas-litterarum�-Konzeption abendl�ischer Pr�ng mit ihren Leitgedanken der relativen Autonomie der Universit� der Idee der akademischen Freiheit als geistiger Mitte und der Einheit von Lehre und Forschung trotz einer wechselhaften Rezeptionsgeschichte ihre �innere Konsistenz� bis in die Gegenwart bewahren konnte und Hauptelemente dieser Struktur bis heute G�ltigkeit auch f�r die moderne Hochschulentwicklung besitzen.8 Insofern ist das Interesse am genannten Forschungsgegenstand durchaus von heuristischem Wert, da nach diesen Vorstellungen erst die Kenntnis jener historischen Entwicklungslinien und kausalen Zusammenh�e die sch�pferische Auseinandersetzung mit der tradierten Universit�idee und damit der Bew�igung der aktuellen hochschulpolitischen Probleme produktiv forderlich ist. ISBN 9783925978104