Ambrosius: De sacramentis de mysteriis - �er die Sakramente, �er die Mysterien, �bersetzt und eingeleitet von Josef Schmitz CSSR. Fontes Christiani: Zweisprachige Neuausgabe christlicher Quellentexte aus Altertum und Mittelalter, Band 13. Lateinisch - Deutsch.
Ambrosius: De sacramentis de mysteriis - �er die Sakramente, �er die Mysterien, �bersetzt und eingeleitet von Josef Schmitz CSSR. Fontes Christiani: Zweisprachige Neuausgabe christlicher Quellentexte aus Altertum und Mittelalter, Band 13. Lateinisch - Deutsch.
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Dettagli
- ISBN
- 9783451221187
- Autore
- Schmitz Cssr, Josef (Hg.)
- Editori
- Freiburg: Herder, 1990.
- Formato
- 279 S. Originalleinen mit Schutzumschlag.
- Soggetto
- Bonaventura, Heiliger: De triplici via, Bonaventura, Heiliger: De triplici via, Kommentar, Mystische Theologie, Geschichte 1260-1270, Quelle, Christliche Religion
- Sovracoperta
- False
- Lingue
- Tedesco
- Copia autografata
- False
- Prima edizione
- False
Descrizione
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Zustand: Leicht gelblich verf�ter Vorsatz. Ansonsten im einwandfreien Zustand. - Inhalt: Die in diesem Band enthaltenen Werke De sacramentis (sacr.) und De mysteriis (myst.) des Bischofs Ambrosius von Mailand (f 397) bilden zwei liturgiegeschichtlich bedeutsame Quellen, da sie uns detaillierten Aufschlu��ber den Verlauf der �sterlichen Initiationsfeier und den Sinn der einzelnen Riten geben. Dar�ber hinaus sind sie auch von besonderem dogmenhistorischem Wert. So gibt Ambrosius zum Beispiel dort als erster westlicher Autor genau an, welcher Teil des eucharistischen Hochgebets seiner Auffassung nach f�r die Konsekration von Brot und Wein entscheidend ist. Da�die Schrift myst. auf Ambrosius von Mailand zur�ckgeht, ist in der Fachwelt � von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen � seit jeher einhellig vertreten worden. Anders verh� es sich dagegen mit sacr. W�end bis in die Neuzeit hinein der Kirchenvater als Autor der Katechesen sacr. galt, hat man seit dem 16. Jahrhundert die Verfasserschaft des Ambrosius zunehmend bestritten. Allm�ich eine Meinungs�erung herbeigef�hrt zu haben ist das Verdienst O.Fallers4 und H.Connollys, die beide unabh�ig voneinander den Nachweis erbracht haben, da�sacr. wirklich von Ambrosius stammt. Fallers Beweisf�hrung basiert haupts�lich auf drei Argumenten, die er durch eine eindrucksvolle Zahl an Belegen st�tzt: (1) Die in sacr. verwendete Bibel�bersetzung stimmt an charakteristischen Stellen mit dem auch sonst von Ambrosius benutzten Schrifttext �berein. Selbst Unterschiede in den Schriftzitaten zwischen sacr. und myst. beziehungsweise den anderen echten Werken des Ambrosius sprechen daf�r, da�sacr. auf den Kirchenvater zur�ckgeht, da die Art, in der der Verfasser von sacr. die Schrift anf�hrt, der des Ambrosius genau entspricht. (2) F�r die sprachlichen Eigent�mlichkeiten, durch die sich sacr. angeblich von den �brigen Ambrosiusschriften abheben soll, wie etwa st�ig wiederkehrende Fragen oder die Aufforderungen an die Zuh�rer zur Aufmerksamkeit, gibt es bei Ambrosius eine F�lle von Parallelen. (3) Zwischen sacr. und den sonstigen Schriften des Ambrosius besteht eine gro� Zahl von inhaltlichen Entsprechungen, die auf freier Anlehnung beruhen und kaum von einem Nachahmer stammen k�nnen. In j�ngster Zeit hat es offenbar nur noch einen einzigen Autor gegeben, der sacr. Ambrosius abgesprochen hat, und zwar K.Gamber. Er hat die Auffassung vertreten, die Schrift sacr. gehe auf Nicetas von Remesiana zur�ck. Eine ausf�hrliche Begr�ndung seiner Ansicht hat Gamber zun�st in mehreren Aufs�en geboten, die er dann in �berarbeiteter Form zu einer Monographie zusammengefa� hat. Allerdings leiden seine Ausf�hrungen unter schwerwiegenden methodischen M�eln, die ihnen von vornherein jede �erzeugungskraft rauben. Lange Zeit hindurch hat man immer wieder auf die Unterschiede zwischen sacr. und myst. Angewiesen, ohne gen�gend zu beachten, da�es zwischen ihnen auch weitgehende �ereinstimmungen gibt. Au�rdem lassen sich die bedeutsamen Abweichungen sinnvoll erkl�n. Formale Verschiedenheiten zwischen sacr. und myst. bestehen zum Beispiel in bezug auf den Stil und die Gedankenf�hrung. W�end Ambrosius in sacr. mit der Syntax sehr frei umgeht, h� er sich in myst. st�er an deren Regeln. Im Unterschied zu myst. ist sacr. durchsetzt von kurzen, aus zwei oder drei W�rtern bestehenden Fragen, die keinen konkreten Inhalt besitzen, sondern reine �erleitungsfloskeln darstellen. Ferner ist in myst. das in sacr. h�ig wiederkehrende ergo vermieden, das lediglich dazu dient, den Gedankengang zu markieren. Au�rdem sind in sacr. beigeordnete F�gungen h�iger anzutreffen als in myst. Kurz zusammengefa� l� sich sagen: Sacr. ist ganz vom Sprechstil gepr�, w�end myst. eine deutliche Tendenz zum Schreibstil hin zeigt, was die Gedankenf�hrung betrifft, so ist der Inhalt in myst. systematischer geordnet als in sacr. Das gilt etwa f�r die Reihe der Taufparadigmen, die in myst. in ihrer heilsgeschichtlichen Folge zusammengestellt sind, w�end Ambrosius in sacr., wie er selbst 2,12 bemerkt, keine bestimmte Ordnung einh�. Diese und andere die Form betreffende Differenzen erkl�n sich aus der unterschiedlichen Gattung der beiden Werke: In sacr. liegt die unbearbeitete Mitschrift von Taufkatechesen vor, die Ambrosius w�end einer nicht n�r datierbaren Osterwoche f�r Neugetaufte gehalten hat. Myst. dagegen ist ein schriftstellerisches Erzeugnis, das zwar die Gestalt einer gesprochenen Katechese tr�, doch handelt es sich dabei um eine literarische Fiktion. Da�myst. keine Erl�erung des Vaterunsers enth�, ist durch die von Ambrosius ge�bte Geheimhaltung bedingt, die er auch von den Gl�igen seiner Kirche erwartet". So mahnt er etwa in der Schrift De Cain et Abel: �H�te dich davor, unvorsichtigerweise die Geheimnisse des Symbolums oder des Gebets des Herrn allen bekanntzumachen.� Die Frage, warum in myst. auch eine allgemeine Einf�hrung in das christliche Beten fehlt, meinte G. Lazzati nur mit der Vermutung, Ambrosius habe das Werk unvollendet gelassen, beantworten zu k�nnen". Dagegen spricht aber, da�myst. 59 mit einem eindeutigen Schlu�ort endet. Lazzati hat �bersehen, da�Ambrosius die Frage in Cain et Ab. selbst beantwortet: �Es geh�rt zur Ordnung des empfehlenswerten Gebetes und des Gel�bdes, da�wir das Gebet nicht allen preisgeben, sondern die Geheimnisse verborgen halten.� Also nicht nur das Vaterunser, sondern �berhaupt die Art und Weise des christlichen Gebets unterlag der Geheimhaltung. Ebenfalls auf die Geheimhaltungspraxis ist zur�ckzuf�hren, da�Ambrosius in myst. keinen der liturgischen Texte anf�hrt, die er in sacr. w�rtlich zitiert (zum Beispiel die Abrenuntiationsformel, die Taufformel, den zentralen Teil des eucharistischen Hochgebets). Der Kirchenvater schreibt myst. 2, die Riten und Texte der Initiation vor der Feier zu erkl�n, werde als Verrat angesehen. Nicht das Schweigegebot, sondern ein anderer Grund hat Ambrosius bewogen, in myst. darauf zu verzichten, den Brauch der Tauffu�aschung, der von der liturgischen Ordnung der r�mischen Kirche abwich, zu verteidigen. ISBN 9783451221187