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Bukolische Leidenschaft oder �ber antike Hirtenpoesie. Studien zur klassischen Philologie ; Bd. 22.

Libri antichi e moderni
Schmidt, Ernst A.
Frankfurt am Main - Bern - New York : Lang., 1987.,
98,00 €
(Berlin, Germania)
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Dettagli

  • ISBN
  • 9783820483192
  • Autore
  • Schmidt, Ernst A.
  • Editori
  • Frankfurt am Main, Bern, New York : Lang., 1987.
  • Formato
  • 285 S. ; 21 cm. Broschiert.
  • Soggetto
  • Griechisch, Hirtendichtung, Theocritus, Hirtendichtung, Vergilius Maro, Publius: Bucolica, Latein, Hirtendichtung, Klassische Sprach- und Literaturwissenschaft
  • Sovracoperta
  • False
  • Lingue
  • Tedesco
  • Copia autografata
  • False
  • Prima edizione
  • False

Descrizione

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - sehr guter Zustand - Kaum eine antike Dichtungsgattung ist derart von Klischees und Vorurteilen verstellt wie die Bukolik, eine Folge der in die Wissenschaft �bernommenen lebendigen Wirkung dieser Dichtung selbst in ihren neuzeitlichen Nachfolgern (moderne Pastoralpoesie). Untersucht man die antiken Texte im kritischen Bewu�sein unserer Gattungserwartungen, so gewinnt die Bukolik eine neue Kraft und Sch�nheit als Poesie der Leidenschaft und dichterischen Selbstvergewisserung. -- Erstes Kapitel -- BUKOLIK UND UTOPIE -- Die Frage; Paradox der wissenschaftlichen Situation; These -- Die Frage, die hier gestellt wird, lautet: Ist die antike Bukolik utopische Literatur? Wenn ja; inwiefern ist sie es, wie sieht die Utopie aus, wie ist sie geschichtlich zu verstehen? Wenn nein: inwiefern ist sie es nicht, was ist sie sonst? -- Die Frage wird gestellt, weil man sie gleichsam schon, und zwar sowohl im positiven wie im negativen Sinn, als beantwortet vorfindet, ohne da�dabei zuvor etwas fraglich schien. Es ist n�ich der paradoxe Befund zu konstatieren, da�im allgemeinen die wissenschaftliche Literatur, die sich mit Utopie und insbesondere antiken Utopien befa�, die antike Bukolik �bergeht, diese also nicht f�r utopische Literatur h�, w�end die Forschung, die der Pastoralpoesie und insbesondere der antiken Bukolik gilt, in aller Regel die hellenistische und r�mische Hirtendichtung als Wunsch- und Traumland, als Ideal und Gegenwelt, als urspr�ngliches oder einfaches Leben, als Fluchtreich, Sehnsuchtsort oder gar als Mutterscho�der Natur und Heimkehrziel des verlorenen Sohnes betrachtet, sie also als utopisch oder als utopischem Denken verwandt ansieht. -- Da diese Forschungsinteressen voneinander nicht Notiz nehmen und Meinungen ohne vorausgesetztes Fragen vertreten, erscheint es sinnvoll, die beiden Betrachtungsweisen zu verbinden und das scheinbar Selbstverst�liche zur Frage zu erheben. Das bedeutet f�r mich (weil ich eine scharfe Epochengrenze zwischen antiker Bukolik und neuzeitlicher Pastoralpoesie ziehe, das geltende Verst�nis der hellenistisch-r�mischen Dichtungsgattung als einen Aspekt der Wirkungsgeschichte ihrer Nachfolger in und nach der Renaissance auffasse und durch Herausl�sung der Hirtendichtung der Antike aus der Rezeptionsweise neuzeitlicher Sch�rei und Idyllik dieser ihren utopischen Charakter nehme, da�ich diese Ergebnisse am Leitfaden der explizit gestellten Frage nach dem Utopischen an und in der Bukolik �berpr�fe und begr�nde. Ich gebe also den folgenden Kapiteln ihren Hintergrund mit der These, da�die antike Bukolik nicht utopisch ist. Dies f�hre ich in f�nf Paragraphen aus. Der Nachweis der begleitenden These, da�n�ich die nahezu axiomatische Voraussetzung von Bukolikinterpre-ten und Pastoralforschem, es bei der antiken Hirtendichtung mit Utopie zu tun zu haben, einen blo�n Reflex der Rezeption neuzeitlicher Sch�rpoesie und demnach eine nicht problematisierte �ertragung von einer literarischen Gattung der Moderne auf ihren antiken Vorl�er darstellt - man denke sich zum Vergleich die Belastung, die sich f�r das Verst�nis der griechischen und r�mischen Elegie aus der �ertragung des neuzeitlichen Begriffs des Elegischen erg� -, braucht hier nicht eigens gef�hrt zu werden (vgl. Anm. 2), ist aber in der Verfolgung der Grundthese immer mit enthalten. ISBN 9783820483192

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