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Der Eud�nismus in der griechischen Philosophie: Erste Abhandlung - Vorsokratiker, Demokrit, Sokrates. Eine Sonderausgabe aus: Abhandlungen der philologisch-historischen Classe der k�niglich s�sischen Gesellschaft der Wissenschaften. Achter Band.

Libri antichi e moderni
Heinze, Max
Leipzig: Hirzel, 1883.,
39,00 €
(Berlin, Germania)
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Dettagli

  • Autore
  • Heinze, Max
  • Editori
  • Leipzig: Hirzel, 1883.
  • Formato
  • 757 S., Taf. Originalbroschur.
  • Sovracoperta
  • False
  • Lingue
  • Tedesco
  • Copia autografata
  • False
  • Prima edizione
  • False

Descrizione

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Zustand: Leicht verblichener Einband sowie Stockflecken auf Schmutztitel- und Titelseite. Ansonsten altersbedingt im sehr guten Zustand. - Inhalt: Dass der Eud�nismus in der ganzen griechischen Ethik geherrscht hat, wird kaum bestritten. Aristoteles selbst ist ein sehr bestimmter Vertreter der Eud�nie, als des ethischen Princips, und auch nach ihm, bei den Stoikern, Epikureern, Neuplatonikern, spielt dieser Begriff eine bedeutende Rolle: die philosophische Ethik der Griechen setzt mit ihm ein und schliesst mit ihm. Ich hoffe demnach, dass es nicht �berfl�ssig erscheinen wird, wenn ich diesem Begriffe, der bisher etwas vernachl�igt worden ist, auch in den neusten Werken �ber die Ethik der Griechen, in seinen Wandlungen, die er mannigfach erfahren hat, nachgehe, und darzulegen versuche, in wiefern er den Mittelpunkt f�r die verschiedensten Fassungen der Ethik im Alterthum gebildet und die Ausf�hrungen bestimmt hat. Zwar ist der Eud�nismus noch neuerdings geradezu als Pseudomoral gebrandmarkt worden, es wird aber nicht gelingen, ihn aus der Ethik vollst�ig zu verbannen. Zeigt sich doch bis jetzt wenigstens in jedem System der Moral die eud�nistische Richtung, sei es, dass sie offen anerkannt wird, sei es, dass man sie erst bei genauerem Suchen entdeckt. Im Wesentlichen beschr�e ich mich hier auf die philosophische Ethik, habe es aber doch f�r n�thig erachtet, in den fr�hesten dichterischen Erzeugnissen, aus welchen den Philosophen Mancherlei zugeflossen ist, kurze Umschau zu halten, wie daselbst die Eud�nie gefasst wurde, wenn man auch von einem Festhalten und einer genaueren Bestimmung des Begriffs bei den Dichtern nat�rlich absehen muss. Man lernt doch aber das von ihnen aufgestellte Endziel des Lebens wenigstens ungef� kennen. Auf sp�re, nichtphilosophische Schriftsteller gehe ich nur ganz beil�ig und kurz ein. An das Wort �Eud�nie� habe ich mich nicht sclavisch halten k�nnen, sondern ich fasse �berhaupt die ethische Richtung ins Auge, welche in dem Wohle des Individuums den einzigen Zweck des Wollens und Handelns sieht, indem ich die Bezeichnung �Eud�nismus� nicht gelten lassen kann f�r die Aufstellung des Allgemeinwohls als ethischen Princips.

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