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Libri antichi e moderni

Umlauft-Gutmann, Friederike, Schauspielerin Und Sängerin (1872-1, 941).

Eigenh. Albumblatt mit U.

Wien, November 1897.,

120,00 €

Inlibris Antiquariat

(Wien, Austria)

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Dettagli

Autore
Umlauft-Gutmann, Friederike, Schauspielerin Und Sängerin (1872-1, 941).
Editori
Wien, November 1897.
Soggetto
Autographs: Performing Arts

Descrizione

1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton montiert. Langsam aber - sicher!. - Otto Falckenberg zufolge war die 1872 geborene Künstlerin, die 1899 in München den Schriftsteller Paul Gutmann geheiratet hatte, unter dem Künstlernamen Yelle Wagner neben Olly Bernhardi und Marya Delvard eine der drei Künstlerinnen, die von Anfang an zur Kernbesetzung der Elf Scharfrichter gehörten. Die "Wienerin und Frau eines begabten Bildhauers [!], eine sehr talentierte, fast etwas zu intellektuelle Schauspielerin, die beinahe alle wichtigen Rollen spielte" (Stein, S. 139) dürfte nach dem Ende dieses ersten politischen Kabaretts in Deutschland nach Wien zurückgekehrt sein, wo sie im März 1910 einen Antrag zur "Erteilung der Konzession zum Betrieb einer Singspielhalle im Lokale der Urania I. Wollzeile 34 bzw. das Projekt für die aus diesem Anlasse erforderlichen baulichen Umgestaltungen" beim Wiener Magistrat einreichen sollte. "Unter [Béla] Laszkys musikalischer Leitung fand am 5. Oktober 1910 die Eröffnungsvorstellung der 'Kleinen Bühne' (I., Wollzeile) statt, die neben einem französischen Einakter, einer Groteske, verschiedenen Solonummern der Diseusen Friederike Gutmann-Umlauft und Mella Mars und des berühmten Josef Josephi sowie den sensationellen altägyptischen Tänzen Sent M'Ahesas das einaktige Singspiel 'Herr und Frau Biedermeier' von Ziehrer bot. Das Theaterchen, dessen goldbraunes Interieur und exquisiter Sezessions-Wandschmuck einige Aufmerksamkeit auf sich zogen, bestand nur für zwei Spielzeiten [.]" (Linhardt, S. 118). "Doch trotz der von Friederike Gutmann-Umlauft aufgebotenen Top-Künstler muss die 'Kleine Bühne' nach zwei Saisonen schließen" (Sobieszek, S. 16), ab Oktober 1912 wurden die Räumlichkeiten dann vom "Bierkabarett Simplicissimus" bespielt. Danach verliert sich die ohnehin nur schwache Spur der Künstlerin. - Montagespuren. - Marion Linhardt, Residenzstadt und Metropole. Zu einer kulturellen Topographie des Wiener Unterhaltungstheaters (1858-1918) (Tübingen, 2006). Julia Sobieszek, Zum Lachen in den Keller. 100 Jahre Simpl (Wien, 2012). Roger Stein, Das deutsche Dirnenlied. Literarisches Kabarett von Bruant bis Brecht (Köln, 2006).
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