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Libri antichi e moderni

Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939).

Eigenh. Postkarte mit U. und 2 eh. Gedichte mit U.

München, Berlin und o. O., 5. XII. 1888, 18. XII.1895 und o. D.,

320,00 €

Inlibris Antiquariat

(Wien, Austria)

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Autore
Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939).
Editori
München, Berlin und o. O., 5. XII. 1888, 18. XII.1895 und o. D.
Soggetto
Autographs: Literature

Descrizione

2½ SS. auf 3 Bll. 8vo und 4to. Mit eh. Adresse. Die Postkarte vom 5. XII. 1888 an den Schriftsteller Adolf Gerstmann am Berliner Theater. Fulda könne wegen Krankheit einer Probe nicht beiwohnen: "Zu meinem größten Bedauern kann ich heute nicht auf die Probe kommen, da ein Rückfall in mein kaum überwundenes Halsübel mich nöthigt, das Zimmer zu hüten [.]". - Das Gedicht vom 18. XII. 1895 "Auf Eduard Mörike" in zwei Strophen zu je vier Zeilen: "In den friedensreichen Zügen, / Deinem Walten, deinem Dichten / Webt ein selig Selbstgenügen / Und ein lächelndes Verzichten [.]". - Ein undatiertes Gedicht zu vier Zeilen: "Wie mit Bestimmtheit ist vorauszusehn, / Wird künftig durch den Schlamm der Welt voll Ruhe / Der Uebermensch in bloßen Schuhen gehen; / Der Mensch jedoch braucht Ueberschuhe [.]". - Noch 1932 einer der meistgespielten Autoren auf deutschsprachigen Bühnen, nahm sich Fulda 1939 das Leben, nachdem seine Werke mit einem Publikations- und Aufführungsverbot belegt worden waren, eine Einreise in die Vereinigten Staaten wegen Kontingentobergrenzen für Visa gescheitert war und selbst der ihm verliehene Burgtheater-Ring an den Nationalsozialistischen Staat im Rahmen des für Juden geltenden Gesetzes zur Abgabe aller Wertgegenstände übergeben werden musste. - Ein Brief mit Sammlervermerk in Blei, die Postkarte papierbedingt etwas gebräunt und mit leichten Tintenwischern.
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