Geschichte und Situationen bei Thukydides. Beitr� zur Altertumskunde ; Bd. 71.
Geschichte und Situationen bei Thukydides. Beitr� zur Altertumskunde ; Bd. 71.
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Dettagli
- ISBN
- 9783519076209
- Autore
- Heitsch, Ernst
- Editori
- Stuttgart, Leipzig : Teubner, 1996.
- Formato
- 102 S. Originalleinen.
- Soggetto
- Thucydides: Historiae 4, 1-5, 48, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Klassische Sprach- und Literaturwissenschaft
- Sovracoperta
- False
- Lingue
- Tedesco
- Copia autografata
- False
- Prima edizione
- False
Descrizione
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Minimale Anschmutzung auf Einband, insgesamt sehr gut und sauber. - Einleitung: �er das Leben der gro�n Pers�nlichkeiten Griechenlands im 5. Jh. v.Chr., �ber den Kreis ihrer Interessen und �ber ihre t�ichen Aufgaben, �ber ihre Vorlieben und Abneigungen ist uns so gut wie nichts bekannt. Um den Mann, der als erster es sich zur Aufgabe gemacht hat, Gegenwartsgeschichte zu schreiben, steht es da nicht anders. Was wir �ber ihn wissen, ist rasch erz�t. Durch seinen Vater ist Thukydides mit einer der gro�n Familien Athens verwandt, die ihrerseits verwandtschaftliche Beziehungen nach Thrakien hatte. Thukydides selbst besa�auf dem thrakischen Festland, gegen�ber der Insel Thasos, Nutzungsrechte an Goldgruben und war in der Gegend dort, wie er sagt (IV 105,l),1 nicht ohne Einflu� Als die Athener ihn f�r das Amtsjahr 424/23 zu einem der zehn milit�schen Oberbefehlshaber w�en, denken sie dabei offenbar auch an seine Regionalkenntnisse und betrauen ihn mit der Aufgabe, f�r die Sicherheit der thrakischen Gebiete des Seebundes zu sorgen. Doch im Winter 424 geht dort die wichtige Stadt Amphipolis verloren, und Thukydides als Stratege �ber die im Norden operierende Flotte wird daf�r verantwortlich gemacht. Ob es zu einem f�rmlichen Rechenschaftsverfahren gekommen ist, ob Thukydides eine R�ckkehr nach Athen gar nicht erst gewagt hat, wissen wir nicht. Jedenfalls lebt er die n�sten zwanzig Jahre im Ausland und kehrt erst nach Kriegsende i.J. 404, nach erfolgter Amnestie, in die Heimat zur�ck. - Ernst Heitsch (* 17. Juni 1928 in Celle; � 18. September 2019 in Regensburg) war ein deutscher klassischer Philologe. Er �bersetzte und interpretierte altgriechische, vor allem philosophische Texte. Er gilt als Kenner der platonischen Philosophie. Heitschs Forschungsschwerpunkte waren die archaische und klassische Epoche der griechischen Literatur. Darunter verstand er s�liche �berlieferte Werke, beispielsweise auch naturwissenschaftliche, medizinische und juristische Texte � so hat er beispielsweise zu den juristischen Reden von Antiphon von Rhamnus publiziert. Seine Hauptarbeitsgebiete waren die fr�hgriechische Epik und griechische Philosophie sowie die Besch�igung mit fr�hen Ideen und Begriffen wie aletheia �Wahrheit� und ihrer Verwendung bei Dichtern wie Parmenides und Xenophanes. Er legte bei seinen Untersuchung den Schwerpunkt auf eine korrekte Zusammenstellung aller Befunde und diskutierte verschiedene Interpretationsm�glichkeiten dann anhand von Wahrscheinlichkeiten. Diese Prinzipien �bertrug er auch auf die von mitbegr�ndete Regensburger Schule, die ab den 1970er Jahren computergest�tzte Untersuchungen zur fr�hgriechischen Sprache durchf�hrte und in mehreren Dissertationen ver�ffentlichte (unter anderem Norbert Bl��er). Die Ergebnisse zeigten der Forschung zur m�ndlichen Entstehung der Homerischen Epen Ilias und Odyssee (so genannte Oral-Poetry-Theorie) bestimmte Grenzen auf, wurden jedoch nur wenig in der Fachwissenschaft rezipiert. Heitsch selbst kommentierte und �bersetzte im Rahmen dieses Projektes Platons Phaidros, Apologie des Sokrates, Hippias maior und Ion. Seine im Detail sachkundig ver�erten �ersetzungen sollen es, so wird von Rezensionen angemerkt, heutigen Lesern erm�glichen, bei Platon philosophisches Argumentieren zu lernen, indem sie den Argumentationen in den Dialogen Platons kritisch folgen. Platons philosophische Dialektik sei eine sichere Beweistechnik gewesen � so Heitsch �, die seinem Sch�ler Aristoteles die Begr�ndung der Logik geliefert habe. Im Zusammenhang mit seinen �ersetzungen thematisiert er auch die Fragw�rdigkeiten von Textinterpretationen und die Frage, ob und wie weit philologische Darstellungen die Echtheit der antiken Texte garantieren k�nnen. ISBN 9783519076209