S�liche Trag�dien in zwei B�en. Nach der �ers. v. J.J. Donner, bearb. v. R. Kannicht, Anm. v. Bolko Hagen, Einleitung von Walter Jens.
S�liche Trag�dien in zwei B�en. Nach der �ers. v. J.J. Donner, bearb. v. R. Kannicht, Anm. v. Bolko Hagen, Einleitung von Walter Jens.
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Dettagli
- Autore
- Euripides
- Editori
- Stuttgart: Kr�ner, 1958.
- Formato
- Kr�ners Taschenausg. B�e 284 u. 285. XXXIX; 466 S. u. 509 S., gebundene Ausgaben mit Umschl.
- Soggetto
- Trag�dien, Euripides
- Sovracoperta
- False
- Lingue
- Tedesco
- Copia autografata
- False
- Prima edizione
- False
Descrizione
Umschl� etwas berieben. - 2 B�e. - Erst bei Euripides wird der Unvergleichbare relativiert; erst hier erscheint Zeus als ein Anonymus, der nicht, wie bei Aischy-los, einmal hier, einmal dort seine Herberge aufschlagen kann, sondern sich in den Erscheinungen verfl�chtigt. Naturnotwendigkeit und Menschengeist sind nicht Repr�ntationsformen ein und desselben Seins, sondern Alternativm�glichkeiten: es gibt kein Unvergleichbares mehr; der eine Punkt, auf den sich alles zur�ckf�hren l�, ist l�st nicht mehr sichtbar, Zuf�e regieren die Stunde. Man sieht, so sehr Euripides in der Nachfolge des Aischylos steht. . am Ende kehrt er sie um und setzt die Tradition nur voraus, um mit ihr zu spielen. Zitat, Verweis und �historischer" Beleg geh�ren zu den wichtigsten Praktiken euripide-ischer Kunst; in seinem Werk erkennen wir einen Mann, der nicht Setzungen gibt, sondern umdeutet, interpretiert und die Akzente ver�ert. Diese Tendenz zur literarischen Variation f�hrt folgerichtig zu den vielbesprochenen �Rettungen", die vor allem besonders �belbeleumdeten Sagenfiguren wie Medea oder Kapaneus gelten. Die Bezugs-Technik und das Vordergrund-Hintergrund-Spiel (eine Szene wird nur verst�lich, wenn man ihr Vorbild heranzieht und so, von der Folie abgehoben, die Akzentverschiebung der sp�ren Fassung durchschaut) zeigen sich aber auch in der k�hnen Umstrukturierung des Vorbilds. eine Technik, die mit besonderer Sch�e hervortritt, wenn man die beiden �Phoinikerinnen"-Kataloge mit der Heerschilderung in Aischylos' �Sieben gegen Theben" vergleicht: hier, in einer Teichoskopie, zuerst die Nennung der Gegner, dann der Botenbericht mit der Erw�ung der Schilde, dort, bei Aischylos, das archaische Wechselgespr� zwischen Eteoklos und dem Boten, in dem alle Ph�mene auf einmal angesprochen werden. (Aus der Einleitung v. Walter Jens).