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Libri antichi e moderni

Lindemann, Gisela

Texte und Zeichen. Nachruf auf Franz Fühmann.

NDR., 1984

108,00 €

Schwarz und Grömling GbR.

(Berlin (-Tiergarten), Germania)

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Dettagli

Anno di pubblicazione
1984
Luogo di stampa
Hannover:
Autore
Lindemann, Gisela
Pagine
8 S.
Editori
NDR.
Formato
(ca. 29,7 x 20,9 cm).
Soggetto
Belletristik, 80er Jahre, Berlin, Buchhandlungen, DDR, DDR - Belletristik, Manuskripte, Nachrufe, Radio, Rundfunk, Schriftsteller, Westberlin
Descrizione
Geringe Gebrauchsspuren, oben geheftet, gut erhalten.
Descrizione
Redemanuskript, maschinengeschrieben, mit Deckeltitel und Datierung. Zeitgenössische Kopie.
Sovracoperta
No
Copia autografata
No
Prima edizione
No

Descrizione

Die einst bekannte NDR-Literaturkritikerin Gisela Lindemann (Redaktion: Kulturelles Wort) schrieb diesen gehaltvollen Nachruf. Der Text wurde laut handschriftlichem Eintrag in der Sendung am 9. Juli 1984, nur einen Tag nach Fühmanns Tod, von Harald Eggebrecht am Mikrophon vorgetragen. Der Text ging nach aktuellem Stand später in einen Zeitungsartikel ein, eine weitere vollständige Publikation ist nicht zu verzeichnen. Hier liegt das Vortragsmanuskript vor, mit den handschriftlichen Korrekturen der Autorin. Es handelt sich um eine zeitgenössische Kopie, welche damals an die für Fühmann sehr wichtige Autorenbuchhandlung in Westberlin (Carmerstraße, Berlin-Charlottenburg) übergeben wurde. Lindemann schreibt in ihrem Nachruf über Fühmann: "Vielleicht war es ja überhaupt so, da Franz Fühmann ein durch und durch literarischer Mensch war, einer also, der nicht mit der Literatur lebte, sondern in ihr, daß er die größte Nähe zu sich selbst erreichte im Umgang mit den Texten anderer [.] Andererseits wäre die erstaunliche Kraft in seinen literarischen Essays wohl nicht denkbar ohne die Vision, einmal doch, und sei es noch so schmerzhaft, bis zum Kern des vielfach gestrandeten vielfach entmutigten und doch immer wieder zu größerer Hoffnung aufbrechenden Ich vorzudringen. Er wollte zuletzt wohl vor allem unbedingt weiterleben, um diesen Sprung noch einmal zu versuchen; er hat entsetzliche Strapazen auf sich genommen um dieser größeren Hoffnung willen, an der ihn auch die Familie hielt, seine Frau, seine Tochter, seine Enkelin [.]. Er hatte noch so viel zu tun, aber seine Kräfte waren aufgebraucht: buchstäblich zersplissen von diesem stellvertretenden Sichabarbeiten an seinen Gegenständen und an sich selbst [.]." Die Manuskriptfassung stammt aus dem Nachlaß der einstigen Lieblingsbuchhändlerin Franz Fühmanns in Westberlin.
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