Detalles
Autor
Simon, Wolfgang, Berndt Hamm Und Reinhold Friedrich (Hrsg.)
Editores
Leiden, Boston, K�ln : Brill, 2011.
Formato
CIX, 457 S.; 25 cm. Originalhardcover.
Descripción
Sehr gutes Ex. - Deutsch; Latein u.a. Sprachen. - Martin Bucer eigentlich Martin Butzer oder auch Butscher (* 11. November 1491 in Schlettstadt; � 1. M� 1551 in Cambridge) geh�rt zu den bedeutenden Theologen der Reformation und gilt als der Reformator Stra�urgs und des Elsass. . Beeinflusst wurde Bucer von seinen Vorbildern Erasmus von Rotterdam, Martin Luther, Ulrich Zwingli, Philipp Melanchthon und Heinrich Bullinger. Den Unterschied zwischen Luther und Zwingli betrachtet Bucer als einen "Streit mehr in Worten als in der Sache". Von daher ist es verst�lich, wenn sowohl Lutheraner als auch Reformierte und Anglikaner ihn in die Reihe ihrer Kirchenlehrer einordnen. Besonderen Einfluss hatte er auf Johannes Calvin, der von 1538 bis 1541 in Stra�urg lebte und von Bucer unter anderem die Vier�erlehre �bernahm. Im Rahmen des Alten Testaments bezog sich Bucer sehr h�ig auf die 5 B�cher Mose, insbesondere auf die ersten beiden. Er verwertete die dort enthaltenen Gesetzestexte etwa im Hinblick auf die Frage, welche geistlichen Kompetenzen der weltlichen Obrigkeit zustehen. Die sogenannten deuterokanonischen B�cher hatten f�r ihn keine Bedeutung, darin war er noch radikaler als Luther (w�end Erasmus die B�cher Weisheit und Jesus Sirach sehr intensiv heranzog. . // Nachdem Bucer sich im Winter 1531/32 in Stra�urg mit den dort zahlreich versammelten Dissenters auseinandergesetzt hat, r�ckt ab dem Fr�hjahr 1532 wieder die Reichspolitik ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit, als in Schweinfurt in Bucers Gegenwart die Verhandlungen �ber einen befristeten Waffenstillstand zwischen Kaiser und Protestanten beginnen. Erst Bucers theologische Gutachten und Argumentationshilfen er�ffnen den Oberdeutschen dort die M�glichkeit, die Lehrformulierungen der Confessio Augustana und ihrer Apologie mitzutragen und so gegen das Kalk�l des Kaisers die politische Isolation zu vermeiden. W�end die lutherische Seite dies als Wechsel auf ihre Seite deutet, f�hlen sich die Zwinglianer im Stich gelassen, zumal Bucer seine scharfe Kritik an deren Akzeptanz des Zweiten Kappeier Landfriedens bekr�igt. So muss Bucer sich f�r die Unterschrift von Schweinfurt vielfach rechtfertigen. Ausf�hrlich und theologisch substantiell tut er dies in seinen Schreiben an Bonifatius Wolfhart, Leo Jud und Heinrich Bullinger. (Verlagstext) // INHALT : Ei nleitung ---- Introduction ---- Chronologische Liste der Briefe ---- Alphabetische Liste der Korrespondenten---- Nicht ermittelte Briefe ---- Abk�rzungsverzeichnis ---- Literaturverzeichnis ---- Briefe ---- Personenindex ---- Bibelstellenregister ---- Schriftenregister ---- Ortsregister ---- Sachregister. ISBN 9789004203648