Die Buchmalerei des XVI. Jahrhunderts in der Schweiz.
Die Buchmalerei des XVI. Jahrhunderts in der Schweiz.
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Detalles
- Autor
- Schmid, Alfred A.
- Editores
- Urs Graf Verlag, Olten, 1954.
- Formato
- 169 S. mit einigen farb. Illustr. sowie 131 Illustr. (s/w) auf Tafelseiten; 31,5 cm. Originalleinen; Pp.-Schuber.
- Materia
- Buchmalerei, Schweiz, Kunstgeschichte, Buchwesen, Kulturgeschichte
- Sobrecubierta
- False
- Idiomas
- Alemán
- Copia autógrafa
- False
- Primera edición
- False
Descripción
Gutes, sauberes Exemplar. - . St�er und f�hlbarer als bei der Wand- und Tafelmalerei, wo der Begriff der �Fr�hrenaissance� weit schwieriger zu fassen ist und mit gutem Grund weit ins 15. Jahrhundert hinaufger�ckt werden kann, setzt in der Buchmalerei die Hinwendung zum Naturalismus, das Bekenntnis zur Wirklichkeit gerade in den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts ein. Die Buchmalereien des sp�m 16. und des beginnenden 17. Jahrhunderts wachsen an sich organisch auf dem Boden der Renaissance, deren Formenschatz sie gleichzeitig mit der Tafelmalerei und dem Ornamentstich �bernehmen und weiterentwickeln, und noch die fr�he Barockzeit sieht einzelne ansprechende, wenn auch selten mehr auf der H�he der Zeit stehende Leistungen. Auf diese letzte Bl�te folgt jedoch ein j�r Niedergang zur Zeit des Drei�gj�igen Krieges. Die profane Buchmalerei, wenn der Ausdruck hier �berhaupt noch am Platz ist, beschr�t sich fortan auf Wappen- und Stammb�cher und auf die gelegentliche Illuminierung der Titelseiten der Protokolle, Rechnungsb�cher und Manuale amtlicher Kanzleien und der Donatorenlisten und Jahrzeitb�cher von Bruderschaften und Korporationen; wir begegnen solchen Schildereien bis tief ins 19. Jahrhundert hinein, wo unter dem Einflu�der Romantik die Freude daran neu erwachte. Religi�se Schreibkunst und Buchmalerei erfuhren in den Kl�stern noch im 18. Jahrhundert eine bescheidene Pflege. Aber die anspruchslosen Betrachtungsb�cher, die in der Stille der Klausur noch immer gelegentlich geschrieben wurden, entstanden ohne jede Beziehung zur gro�n Tradition mittelalterlicher Skriptorien, und wo doch einmal in besonderem Auftrag eine Prunkhandschrift geschaffen wurde, best�gt sie h�chstens als Ausnahme die Regel. Einzig in den pergamentenen Missalien, Brevieren und Stundenb�chern, welche hohe weltliche und geistliche Herren f�r sich herstellen lie�n, weil dies ihrem Standesbewu�sein entsprach, lebte ein letzter Rest vom Wesen der alten Prunkhandschriften weiter, bis die Franz�sische Revolution mit vielen andern mittelalterlichen Relikten auch diesem anachronistischen Luxus ein Ende setzte. . (Vorwort) / INHALT : Einleitung. -- Die Handschriften ausgangs des Mittelalters. -- I. Die Buchmalerei im Kloster St. Gallen zu Anfang des 16. Jahrhunderts. -- II. Freiburger Buchmalerei zwischen Gotik und Renaissance. -- III. Handschriften aus der Nordwest- und Westschweiz., -- Die Handschriften der Renaissance. -- I. Der Meister des Laurenz von Heidegg. -- II. Die sanktgallische Buchmalerei unter Abt Diethelm Blarer. -- III. Claudio Rofferio. -- IV. Der Monogrammist B. G. -- Die Handschriften nach dem Konzil von Trient. -- I. Der Monogrammist S. L. -- II. Luzerner Buchmalerei an der Wende des 16. Jahrhunderts. -- III. Johann Caspar Winterlin. -- Anmerkungen. -- Anhang: Quellen zur Buchmalerei des 16. und 17.Jahrhunderts in der Schweiz, -- Handschriftenkatalog. -- Orts- und Personenregister. -- Verzeichnis der Abbildungen.