Die Fundamentalphilosophie in genetischer Entwicklung, mit besonderer R�cksicht auf die Geschichte jedes einzelnen Problems. Erster Theil.
Die Fundamentalphilosophie in genetischer Entwicklung, mit besonderer R�cksicht auf die Geschichte jedes einzelnen Problems. Erster Theil.
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Detalles
- Autor
- Tafel, Johann Friedrich Immanuel
- Editores
- T�bingen: Verlags-Expedition., 1848.
- Formato
- 564 S. Leinen.
- Sobrecubierta
- False
- Idiomas
- Alemán
- Copia autógrafa
- False
- Primera edición
- False
Descripción
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Einband berieben, besto�n, insgesamt stark vergilbt, fleckig. Nur dieser Band erschienen. Mit Aufkleber des institutionellen Vorbesitzers auf innerem Buchdeckel. - Vorwort: Wozu eine neue Grundlehre der Philosophie, und noch dazu von solchem Volumen? Hat man deren nicht schon genug? Wer kann alle diese Arbeiren durchpr�fenT � Aber gerade bei der gro�n, von Tag zu Tag mehr anwachsenden, Masse philosophischer Schriften thut Concentrirung des Vorliegenden und Orientirung �ber die hervorragenden Spitzen und Gegens�e doppelt Noth; denn die selbst�igen Forschungen, und zwar auch die der Alten, haben doch ein Recht geh�rt zu werden, und wer sie nicht beachtet, ist in Gefahr, ein wesentliches Moment der Fortbewegung zu �bersehen, und nicht wirklich auf der H�he seiner Zeit zu flehen. Wer sich daher vor Einseitigkeit und Parteilichkeit bewahren, und wahrhaft wissenschaftlich verfahren will, darf nicht blo�seinen eigenen Speculationen vertrauen, sondern mu�Schritt f�r Schritt auch auf das von andern Denkern zu Tage Gef�rderte R�cksicht nehmen. Mit Recht sagte Baco, da�im Grunde wir die Alten seien; allein dies ist nur dann wahr, wenn wir wirklich die hinter uns liegenden Beobachtungen und Versuche in uns ausgenommen haben. Die Verhandlungen der Vergangenheit m�ssen daher nicht nur sorgf�ig durchgangen, sondern auch zweckm�g -.-erarbeitet werden; es m�ssen die Probleme aus der Natur der Sache abgeleitet, und bei jedem ein- wlnen die sich ergebenden Thesen und Antithesen einander gegen�bergestellt und vermittelt werden. Es d�rfen also nicht blo� wie dies schon geschehen ist, aeschichrliche Notizen �ber jeden Knoten gegeben, sondern es m�ssen die st�sten Gr�nde f�r und wider ausgesucht und gegen einander abgewogen werden, um so stets die in der Geschichte liegende Dialektik her- auszuftellen, und damit die einzelnen Fragen ihrer endlichen Losung zuzuf�hren. Dies ist es aber, was ich mir seit mehr als zwanzig Jahren zur Aufgabe gemacht, und worin ich glaube Bahn gebrochen zu haben. Ich bringe zwar hier meine selbst�igen Forschungen, aber nicht blo�diese, sondern auch die Arbeit der Jahrtausende in concentrirter Gestalt und systematisch geordnet. Ich habe mich stets bem�ht,' bei m�glichster Umsicht mich einzig durch die innere Nothwendigkeit der Sache leiten zu lassen, und zu dem Ende bei jedem Punkt das ganze Feld m�glicher Ansichten a priori zu durchmessen, sie aus der Geschichte hervorzurufen und zu belegen, und ihnen die sch�sten Waffen zu leihen, um so durch Vernichtung aller unhaltbaren Zweifel und Einreden, zu v�lliger Gewi�eit zu gelangen, und durch Verbindung des direkten Beweises mit dem indirecten den strengsten Forderungen der Wissenschaftlichkeit zu gen�gen. Schon die in neuern Zeiten versuchte Unterw�h- lung der Grundlage dieser Wissenschaftlichkeit hatte ein Zur�ckgehen auf die obersten Principien und eine Sicherstellung derselben gegen die auf sie gemachten Angriffe n�thig gemacht, und diese glaube ich denn auch gegeben zu haben schon in diesem ersten Theile, welcher, in seinen Anfang zur�ckgehend, sich zu einem selbst�igen Ganzen abrundete; es mu�nun aber auch gezeigt werden, da�auf diesen Grund das Geb�e sich wirklich auff�hren l� und allen St�rmen gewachsen ist; und dies ist es, was haupts�lich dem zweiten Theile vorbehalten bleibt, den ich hoffe bald nachliefern zu k�nnen.