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Die Geschichte der �thetik im Altertum ihrer begrifflichen Entwicklung nach.

Die Geschichte der �thetik im Altertum ihrer begrifflichen Entwicklung nach. | Libros antiguos y modernos | Walter, Julius

Libros antiguos y modernos
Walter, Julius
Leipzig: Reisland, 1893.,
88,00 €
(Berlin, Alemania)

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Detalles

  • Autor
  • Walter, Julius
  • Editores
  • Leipzig: Reisland, 1893.
  • Formato
  • 891 S. Nachbindung in Leinen.
  • Sobrecubierta
  • False
  • Idiomas
  • Alemán
  • Copia autógrafa
  • False
  • Primera edición
  • False

Descripción

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) - Einband leicht fleckig, Einband der Originalbroschur ist Bestandteil der Nachbindung, Eigentumsstempel auf Titelseite, Bleistiftvermerk auf 1. Seite, sonst sauber. - Aus dem Vorwort: Die Geschichte der �thetik hat einen Weg genommen, der augenf�ig von dem Fortgange der �brigen philosophischen Wissenschaften abweicht. Die �thetik ist in gewissem Sinne freilich, wie Vischer mit Recht hervorhob, eine noch neue Wissenschaft, denn die Abfolge zusammenh�ender Gedankenreihen und geschlossener Ansichten reicht hier noch nicht auf zwei Jahrhunderte zur�ck. Diese junge Wissenschaft nahm jedoch mafsgebende Gesichtspunkte und zahlreiche Begriffe von einer �erlieferung auf, die �ber die anscheinende Leere eines Jahrtausends auf einzelne Schriften des Altertums, auf Dialoge Platons, auf die Rhetorik oder Poetik des Aristoteles, auf Plotin oder Longin zur�ckgriff, ohne dafs ihr die Einsicht in geschichtliche Entwicklung und Bedeutung dieser Lehren zug�lich sein konnte, die nur eine ununterbrochen lebendige Teilnahme f�r dieses Geistesgebiet wach zu erhalten vermocht h�e. Kaum ein System der neueren �thetik hat daher eine �lich gesicherte Kenntnis der Lehren des Altertums zur Voraussetzung, wie sie die logische, metaphysische, naturphilosophische und moralisch-politische Spekulation der Neuzeit gef�rdert hat. Infolgedessen zeigt die neuere �thetik, trotz ihrer inneren Bestimmtheit durch das Altertum, doch auch eine formelle Selbstst�igkeit, die eine gewisse Entfremdung zwischen den zwei geschichtlich weit abliegenden Phasen ihrer Entwicklung hat eintreten lassen.

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