Die Theologie des Markell von Ankyra. Von Klaus Seibt. Arbeiten zur Kirchengeschichte ; Band 59.
Die Theologie des Markell von Ankyra. Von Klaus Seibt. Arbeiten zur Kirchengeschichte ; Band 59.
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Detalles
- ISBN
- 9783110140279
- Autor
- Seibt, Klaus Und Markell Von Ankyra
- Editores
- Berlin, New York : de Gruyter Verlag, 1994.
- Formato
- XIV, 558 S. ; 23 cm. Originalleinenband.
- Materia
- Marcellus, Ancyranus, Theologie, Marcellus, Ancyranus, Forschung, Geschichte, Contra Asterium, Christliche Religion
- Sobrecubierta
- False
- Idiomas
- Alemán
- Copia autógrafa
- False
- Primera edición
- False
Descripción
Sehr gutes Exemplar. - Marcellus von Ancyra (� 374) war Bischof von Ancyra im 4. Jahrhundert n. Chr. Marcellus von Ancyra trat zuerst auf dem Konzil von Nicaea 325 in Erscheinung, auf dem er gemeinsam mit dem orthodoxen Bischof Athanasius gegen die Arianer stritt. Aufgrund seiner scheinbar etwas �modalistisch' wirkenden Theologie der sogenannte �konomischen Trinit� nach der Gott unteilbar sei, doch �Vater' (Sch�pfer und Gesetzgeber), �Sohn' (Erl�ser) und �Heiliger Geist' (die g�ttliche Gegenwart unter Menschen) drei zeitlich aufeinanderfolgende, abgestufte heilsgeschichtliche Erscheinungsformen bzw. �persona' der g�ttlichen Monas seien, der (in sich) schon differenzierten Einheit (eine einzige Hypostasis), bei welcher der Logos und der Geist bei und in Gott sind, wurde er auf einer Synode in Konstantinopel (wohl 336) als H�tiker von seinem Bischofsamt abgesetzt und verbannt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil in Marcellus' Heilsgeschichte der Logos nach seiner Menschwerdung und Erl�sung der Welt wieder zu Gott zur�ckkehren und eingehen werde, die Herrschaft des auferstandenen Christus, in dessen �Fleisch' der Logos inkarniert hatte, mal ein Ende finden und der Logos sich von Christus trennen werde. Sein Nachfolger auf dem Bischofsstuhl wurde 336 Basilius von Ancyra. Nach dem Tode Konstantins des Gro�n 337 reiste er nach Ancyra zur�ck. Bei Marcellus starb also nicht Gott selber in Christus, wie beim Modalismus des Noet oder wohl Sabellius, der die volle Gottheit des Sohnes behauptete und dabei zwecks Wahrung des Monotheismus zu Positionen gelangte, die auf eine Identit�von Vater und Sohn hinausliefen, da sie lediglich je nach Situation unterschiedliche Seinsweisen (�modi') des einen Gottes darstellten, zwischen denen keine reale Differenz best�e � (wiki) // INHALT : Vorwort. ----- Abk�rzungen und Zitierweisen. ----- A. Einf�hrung. ----- I. Skizze der wichtigsten bisher der Theologie Markells entgegengebrachten Interessen. ----- II. Probleme der �erlieferung der Schriften Markells und des Zuganges zu seiner Theologie. ----- III. Die These und die Gliederung der vorliegenden Arbeit ----- IV. Chronologische Tabelle zu Leben und Schriften Markells und seiner Gemeinde. ----- B. Geschichte und Kritik der Markellforschung. ----- I. Die Anf�e: Richard Montagu, Denis Petau, Bernard de Montfaucon. ----- II. Die "klassische" Markellforschung: von Rettberg bis Loofs. ----- a) Christian Heinrich Georg Rettberg. ----- b) Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher. ----- c) Johann Adam M�hler. ----- d) Carl Rudolf Wilhelm Klose. ----- e) Ferdinand Christian Baur. ----- f) Isaak August Dorner. ----- g) Thomas Gaisford, (Theodor Heyse), Johann Heinrich Nolte. ----- h) Franz August Willenborg. ----- i) Theodor Zahn. ----- j) Wilhelm M�ller. ----- k) Friedrich Loofs. ----- III. Die Edition der antimarkellischen Schriften Eusebs von Caesarea im Berliner Corpus: Erich Klostermann, Paul Koetschau, Felix Scheidweiler, G�nther Christian Hansen. ----- IV. Die Arbeiten seit Loofs und vor der Zuschreibung neuer Schriften an Markell. ----- a) Maurice Pourchet. ----- b) Hendrik Berkhof. ----- c) Wolfgang Gericke. ----- d) Jose M. Fondevila. ----- V. Die Identifikation und Interpretation neuer Schriften Markells und die Auseinandersetzungen um ihre Authentizit� ----- a) De sancta ecclesia: Giovanni Mercati, Marcel Richard, R.C.P. Hanson, A.H.B. Logan. ----- b) Die Epistula ad Liberium (= Contra Theopaschitas): Hans-Georg Opitz, Marcel Richard, Felix Scheidweiler, Martin Tetz. ----- c) Die Epistula ad Antiochenos (= Sermo maior de fide): Eduard Schwarz, Robert P. Casey, Felix Scheidweiler, Manlio Simonetti, Henrik Nordberg, Martin Tetz, Alois Grillmeier u.a. ----- d) De incarnatione et contra Arianos: Martin Tetz, Manlio Simonetti, Alasdair L.C. Heron, Giuseppe M. Rapisarda, Adolf Laminski u.a. ----- VI. Arbeiten zur Lehre von der K�nigsherrschaft Christi und zur Eschatologie (G.W.H. Lampe, Per Beskow, Marie-Josephe Rondeau, Einar Molland, Eckard Schen-del, Joseph Lienhard, Christoph von Sch�nborn, Brian Daley). ----- VII. Arbeiten zur Auslegung von Prov 8,22ff (Anton Weber, Manlio Simonetti). ----- VIII. Markeil im Rahmen der altkirchlichen Johannesexegese (T.E. Pollard). ----- IX. Weitere Arbeiten von Martin Tetz. ----- X. Markeil als Tradent einer orthodox umgestalteten gno-stischen "physischen Erl�sungslehre" und Ekklesiologie (Reinhard M. H�bner). ----- XI. Markell als Katalysator der Christologie des Apolinarius von Laodiz�(Reinhard M. H�bner). ----- XII. Markell im Rahmen neuerer Dogmengeschichten und dogmengeschichtlicher Monographien. ----- a) Manlio Simonetti. ----- b) Alois Grillmeier. ----- c) Karlmann Beyschlag und Adolf Martin Ritter. ----- XIII. Der "Streit der Dionyse" als Teil der Wirkungsgeschichte Markells (Luise Abramowski). ----- XIV. Kleinere neuere Arbeiten sowie Bemerkungen zu Markell (Leslie W. Barnard, C. Riggi, Maurice Wiles, Georg Kretschmar). ----- XV. Die Theologie Markells im Spiegel seiner Gegner. ----- (u.v.v.a.) ISBN 9783110140279