Detalles
Autor
Schr�Der, Werner (Hrsg.)
Editores
Berlin, New York, : de Gruyter, 1981.
Formato
268 S. in getr. Z�ung. Originalleinen.
Materia
Ulrich von dem T�rlin, Arabel, Willehalm, Handschrift, Alemannisch, Dichtung
Descripción
Sehr gutes Ex. - A Einleitung -- / Gr�nde f�r die Bearbeitung der 'Arabel' Ulrichs von dem T�rlin -- II Die Leipziger Handschrift Rep II127 = A -- /// Das Verh�nis von 'Arabel' A zu 'Willehalm' L -- IV Prinzipien der Reduktion -- V Die Umfangsrelation von 'Arabel' A zu 'Arabel' A -- VI Die Leistung des Bearbeiters -- VII Editionsgrunds�e -- B Text. - 'Arabel' nenne ich - zu besserer Unterscheidung - die Vorgeschichte, welche Ulrich von dem T�rlin, wahrscheinlich zu Anfang der 60er Jahre des 13. Jahrhunderts, zum 'Willehalm' Wolframs von Eschenbach verfa� hat. Sie ist 1893 von SAMUEL SINGER unter dem Titel 'Willehalm. Ein Rittergedicht aus der zweiten H�te des dreizehnten Jahrhunderts von Meister Ulrich von dem T�rlin' als Band IV der Bibliothek der mittelhochdeutschen Litteratur in Boehmen herausgegeben und seitdem kaum mehr gr�ndlicher untersucht worden. SINGER konnte an HERMANN SUCHIERS Marburger Habilitationsschrift 'Ueber die Quelle Ulrichs von dem T�rlin und die �este Gestalt derprise d'Orenge' (Paderborn 1873) ankn�pfen und sich auf eine relativ breite handschriftliche Grundlage st�tzen. Er ging davon aus, da�'die �este Fassung' verloren und nur 'die Bearbeitung durch den Dichter selbst' auf uns gekommen sei und am besten durch den Heidelberger cpg 395 (A) vertreten werde, nach welchem ich Ulrichs Werk mit SINGERS Verszahlen zitiere. Grunds�lich ist nicht auszuschlie�n, da�- wie die neueren - auch ein mittelalterlicher Dichter sein Werk nachtr�ich selbst noch einmal bearbeitet haben kann, doch wird ein Herausgeber nur dann von der Existenz zweier authentischer Fassungen auszugehen haben, wenn diese entweder �berliefert oder wenigstens bezeugt sind. F�r die 'Arabel' Ulrichs von dem T�rlin trifft keins von beidem zu. SINGERS verlorene Urfassung ist aus dem Vergleich der von ihm angenommenen drei (genau genommen sogar sechs) 'Bearbeitungen' erschlossen, deren Abweichungen auch ohne eine solche Hypothese erkl�ar w�n. Zudem ist er selbst, weil diese �este Fassung "kaum ohne Gewaltsamkeit zu reconstruieren" sei, "von jedem derartigen Versuche abgestanden" (S.I). Gleichwohl rechnet er mit ihr als einer festen Gr�� und mutet dem Autor zu, aus einer Abschrift derselben einzelne Fehler "selbst mechanisch" in seine 'Bearbeitung' "hin�bergenommen" zu haben (ebda.). Die Hypothese hilft uns nicht weiter: auch die beste Handschrift, der cpg 395, ist Abschrift, ob der Erstfassung oder der Zweitfassung, ist einerlei, da sie f�r uns notgedrungen zusammenfallen. (Einleitung) ISBN 3110083736