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Libros antiguos y modernos

Seybold, Christian F. (Hg.)

Geschichte von Sul und Schumul: Unbekannte Erz�ung aus Tausend und einer Nacht. Nach d. T�binger Unikum. Mit Handschrift-Facsimile.

Leipzig : M. Spirgatis, 1902.,

99,00 €

Bookshop Buch Fundus

(Berlin, Alemania)

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Detalles

ISBN
9060235460
Autor
Seybold, Christian F. (Hg.)
Editores
Leipzig : M. Spirgatis, 1902.
Formato
XVII, 104, VII, 94 S. Privatbindung Leinen.
Materia
Handschriften, Geschichte von Sul und Schumul, Belletristik
Sobrecubierta
No
Idiomas
Alemán
Copia autógrafa
No
Primera edición
No

Descripción

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Minimal verbogener und beriebener Einband, Bleistiftanstreichung auf Titelseite, sonst sehr gut und sauber. - Vorwort: Trotz bedeutender Verst�mmelung am Anfang (es fehlen 34 Blatt) und verschiedener L�cken im weiteren Verlauf, deren Gr�� an den am Rand beigef�gten Blattzahlen des Originals ermessen werden kann, ist unsere neue, bisher unbekannte Geschichte von Sui und Schumul doch ihrem ganzen Verlauf nach klar und durchsichtig, da ja bei der im allgemeinen gem�tlich breiten, echt orientalischen Darstellung, die fr�heren Schicksale der Liebenden �fters rekapituliert werden (wie z. B. von den guten Dschinnenm�hen (�Feen�] S. 14 f.) und der Leser sich die L�cken selbst des weiteren ausmalen und in Poesie und Prosa ausgef�hrt denken kann: so etwa gleich zu Beginn die romantische Jugend und Erziehung der zugleich nah verwandten Liebenden. Einem weiteren Leserkreis sei hier nur bemerkt, da�diese neue Erz�ung aus dem Kreise der Geschichten von 1001 Nacht sich bruchst�ckartig in der einzigen, bis jetzt so gut wie unbekannt gebliebenen arabischen Handschrift 33 der T�binger Universit�bibliothek findet, welche allen Anzeichen nach dem 14. Jahrhundert angeh�rt (nach der im ganzen sch�nen und sorgf�igen arabischen Schrift, nach Papier u. s. w.) und die �este Handschrift aus diesem von arabischen Gelehrten als unklassisch verachteten und vernachl�igten Litteraturkreis popul�r Erz�ungen, in weniger klassischem, oft vulg�m Arabisch, darstellt, da wir ja in Europa verh�nism�g �berhaupt wenige, fast nur moderne und unvollst�ige Handschriften dieser f�r mehr oder weniger freien Vortrag im Kaffeehaus bestimmten Volkserz�ungen besitzen. Die �ersetzung selbst schlie� sich, soweit in einer europ�chen Sprache m�glich, eng an das arabische Original an: der �ersetzer hat bei dieser Gelegenheit wiederum die Erfahrung gemacht, da�unsere reiche deutsche Muttersprache sich am meisten dazu eignet, dem unersch�pflichen Wortschatz des Arabischen (zumal in der Poesie) gerecht zu werden, obwohl z. B. bei Wiedergabe der mehr oder weniger wirklich poetischen Verse die K�rze und Konzision des arabischen Ausdrucks und die F�lle der Synonyma selbst im Deutschen nicht zu erreichen ist. Die mehrfach verderbten und nicht immer ganz durchsichtigen Verse sind auch m�glichst w�rtlich genau wiedergegeben und als solche auch �erlich im Druck markiert; dagegen mu�e von einer Nachahmung der verschiedenen arabischen Metra und des f�r die arabische Poesie neben diesen Metren charakteristischen durchgehenden Reims abgesehen werden; die Beibehaltung der strengen arabischen Metra und des Reims (ja selbst der uns durch R�ckerts meisterhafte, aber doch auch schon breitere, �berk�nstelte �ersetzung der Makamen des Hariri bekannten Reimprosa) nimmt sich selbst bei einem R�ckert zumeist als eine Zwangsjacke aus, worein das Deutsche gepre� wird. Ein poetischer �ersetzer oder Unidichter w�rde vielleicht f�r die Verse die jedesmal am meisten entsprechende poetische Versform des Deutschen finden, m��e aber auf m�glichst w�rtliche Wiedergabe vielfach verzichten. Ich hoffe, da�der Leser den richtigen Eindruck vom Original bekommt durch eine w�rtliche �ertragung der oft nicht gerade hochpoetischen Verse, die aber auch in diesen Volksgeschichten selbst durchaus nicht als besonders klassisch gelten sollen und wollen, sondern oft eben leichtere Volkspoesie darstellen, bei der es schon im Original mit den strengen Gesetzen der klassischen Metrik und der h�heren arabischen Schriftsprache nicht so ernst genommen wird. Inde�zeigen doch die meisten Gedichte hier eine gewisse Routine im Verseschmieden und auch eine Bekanntschaft mit Metrik und klassischer Sprache der Poesie, freilich untermischt mit Vulg�m. Ein besonderes Charakteristikum unserer Erz�ung ist noch, da�wir im Gegensatz zu den mehr phantastischen indo-persischen Stoffen (�M�hen�), sowie den Sittenschilderungen arabischen Lebens in Bagdad und Cairo in der uns bisher bekannten 1001 Nacht, hier zum erstenmal eine sicher aus Syrien stammende Liebesgeschichte im Kreis der Erz�ungen der arabischen N�te vor uns haben. ISBN 9060235460
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