Griechische Studien: Untersuchungen zur Religion, Dichtung und Philosophie der Griechen.
Griechische Studien: Untersuchungen zur Religion, Dichtung und Philosophie der Griechen.
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Detalles
- Autor
- Nestle, Wilhelm
- Editores
- Stuttgart: Heinrich F. C. Hannsmann., 1948.
- Formato
- X, 660 Seiten. Halbleinen.
- Materia
- a Sprach- und Literaturwissenschaft
- Sobrecubierta
- False
- Idiomas
- Alemán
- Copia autógrafa
- False
- Primera edición
- False
Descripción
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - altersgem�sehr guter Zustand - ANF�GE EINER G�TERBURLESKE BEI HOMER -- So wenig �ereinstimmung noch in den Einzelergebnissen der Homerforschung erzielt ist, darin sind alle Sachverst�igen einig, da�an den Homerischen Gedichten, so wie sie uns vorliegen, viele H�e gearbeitet haben und da�ihre Ausgestaltung zur jetzigen Form sich durch einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten hindurchzog, der ganz gewi�nicht den Anfang, sondern den H�hepunkt und Abschlu�der epischen Entwicklung bildet und in dem nicht nur das �ere, sondern auch das geistige Leben der Hellenen mannigfache und tiefgreifende Ver�erungen erfahren hat. Durch diese Erkenntnis unterscheidet sich unsere Auffassung Homers einerseits von der symbolischen und rationalistischen Deutung, welche ihm viele antike Erkl�r und in der Neuzeit M�er wie Creuzer, Heyne, Vo�angedeihen lie�n, andererseits aber auch von der Anschauung unserer klassischen Dichter, besonders Schillers, die in Homer die ungebrochene Einheit des Menschen mit der Natur im Gegensatz zur �sentimentalischen Dichtung� bewunderten: eine Ansicht, der sich dann N�lsbach in seiner �Homerischen Theologie� und Schneidewin in seiner Schrift �ber �Homerische Naivet� angeschlossen haben. So viel Wahres diese Auffassung enth�, so mu�sie dennoch heute insofern modifiziert werden, als sie auf der Voraussetzung der zeitlichen und pers�nlichen Einheitlichkeit der Homerischen Dichtung beruht. Denn wir beobachten innerhalb dieser Dichtung nicht nur in �eren, sondern auch in inneren Dingen eine Entwicklung.