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Jahresbericht von der K�nigl. Studienanstalt zu Erlangen in Mittelfranken.

Jahresbericht von der K�nigl. Studienanstalt zu Erlangen in Mittelfranken. | Libros antiguos y modernos | Sch�R, Karl

Libros antiguos y modernos
Sch�R, Karl
Erlangen: Junge'sche Universit�-Buchdruckkerei., 1839.,
49,00 €
(Berlin, Alemania)

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Detalles

  • Autor
  • Sch�R, Karl
  • Editores
  • Erlangen: Junge'sche Universit�-Buchdruckkerei., 1839.
  • Formato
  • 31 S. Broschiert.
  • Sobrecubierta
  • False
  • Idiomas
  • Alemán
  • Copia autógrafa
  • False
  • Primera edición
  • False

Descripción

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht braunfleckig, Titelseite Fingerdicke ausgeschnittene Stelle, ansonsten altersgem�tadelloser Zustand - Ueber die Aufgabe des Uebersezens. -- Von den beiden Arten schriftstellerischer Th�gkeit, dem freien Schaffen und dem Nachbilden des Fremden, wird im Verh�ni�der Bildungsstufe eines Volkes und seiner gr��rn oder geringem Selbst�igkeit immer die eine oder die andere vorwiegen. Bei dem deutschen Volke, dessen Bildung sogleich von Anfang auf eine fremde Litteratur, die der Griechen und R�mer, gegr�ndet worden, das durch Bed�rfni�und durch Achtung des Fremden zu den wissenschaftlichen Erzeugnissen der ihm in Geistesbildung vorangeeilten Nachbarv�lker hingezogen und durch sie getragen wurde, das durch seine Weltstellung, seine Lage im Herzen Europa�s zu ununterbrochenem Verkehr nach allen Richtungen hin angewiesen und berufen ist: bei diesem Volke ist es nat�rlich, da�von jenen beiden Arten des Schriftstellerthums die der Nachbildung und Aneignung des Fremden mit Vorliebe und viel flei�ger als bei andern Nazionen ge�bt wird. Denn wenn man schon in den untergeordneten Sph�n des Lebens Alles, was man in der Fremde kennen gelernt und liebgewonnen hat, gerne in den eigenen Haushalt verpflanzt und bei sich einheimisch zu machen sucht, um wie viel nat�rlicher ist ein solches Verlangen da, wo es sich nicht um diese oder jene Behaglichkeit des k�rperlichen Daseins , sondern um die Bildung und Veredlung des Geistes handelt. -- Um so wichtiger ist bei dieser Richtung und Eigenth�mlichkeit unserer Litteratur die Beantwortung der Frage, welche Art der Verpflanzung und Aneignung fremder Werke die entsprechendste, oder welche Uebersetzungsmethode die beste sei.

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