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Paidagogia: Die Grundlegung d. abendl�. Erziehungskunst in d. Sokratik. Aus d. Nachlass hrsg. von Ernst Pfeiffer.

Libros antiguos y modernos
Rabbow, Paul
G�ttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 1960.,
60,00 €
(Berlin, Alemania)
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Detalles

  • Autor
  • Rabbow, Paul
  • Editores
  • G�ttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 1960.
  • Formato
  • 288 S. Privathalbleinen.
  • Materia
  • a Erziehung, Unterricht, Jugendpflege, a Philosophie
  • Sobrecubierta
  • False
  • Idiomas
  • Alemán
  • Copia autógrafa
  • False
  • Primera edición
  • False

Descripción

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Kleine Bleistiftanmerkungen und Bibliotheksstempel auf Titelseite und Vorsatzbl�ern, sonst sehr gut und sauber. Beiliegend Exzerpte aus dem Buch. - EINLEITUNG: Der folgenreichste und folgenschwerste, mit verborgener Gewalt die Menschen und die Dinge wandelnde Vorgang in der geschichtlichen Grundlegung der abendl�ischen Erziehungskunst ist die Durchsetzung und Wiedergewinnung des Irrationalen. Die irrationalen Faktoren des Erziehungsprozesses, wie sie die Erfahrung, Ersch�tterung, Bew�ung des Lebens, des Handelns und des Tuns, der Arbeit, die heimlich bildende Gewalt der Umwelt, der Menschen und der Dinge mit sich bringt; der dunkle Bann der Naturanlage, die Macht und Zucht des Willens und Gef�hls; der reiche Schatz erzieherischer und selbsterzieherischer Ma�ahmen und Maximen, der in diesen Bezirken entspringt, insbesondere das f�r dieses ganze Gebiet repr�ntative Element der sittlichen �ung und Gew�hnung, hatten in schwerem, f�r die ganze Folgezeit � bis heute � bedeutsamen Kampf sich durchzusetzen gegen eben die Denker und Erzieher, die die sch�pferische Seele jener p�gogischen Grundlegung waren. Dieser fundamentale, scharf paradoxe Vorgang vollzieht sich innerhalb der griechischen Philosophie. Es ist bekannt, da�die Aufgabe �Menschen zu erziehen, Tugend zu lehren, Seelen zu pflegen�, als h�chster Beruf der Philosophie in der II. H�te des V. Jahrhunderts v. Chr. zum ersten Mal programmatisch ergriffen und in ganz Griechenland laut verk�ndet wurde. Das Zentrum dieser neuen Bewegung wurde Athen. Seit dieser Epoche gibt es eine europ�che P�gogik d. i. Erziehungslehre und Erziehungskunst, Techne als Gegenstand philosophischen Nachdenkens und Anspruchs. Seit dieser Epoche gibt es Erziehungskunst als Profession ([epaggelea]) und hohe, ja allerh�chste Lebensaufgabe. Seit dieser Epoche gibt es pers�nliches Erziehertum des Einzelnen, das nicht Erziehung ist seitens und namens der Polis. Die Episode des Pythagoreischen Bundes und seiner Seelenleitung, die dieser Epoche in eigent�mlicher, schwer erkl�icher, doch nicht unerkl�icher Weise vorgreift, darf sp�rer Betrachtung vorbehalten bleiben. Tr�rin der neuen, jene Welt tief erregenden paideutischen Bewegung war die Sophistik. Doch sie, die verhie� ihre J�nger Tugend, �Arete� zu lehren und zu �guten B�rgern� zu erziehen, vernichtete in sich selbst ihren hohen Anspruch und Beruf. Das wird sp�r zu beweisen sein. Die Sokratik trat auf den Plan und wurde die Seele des neuen Erziehungswillens.

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