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Berlin : Richard Heinrich, 1894.
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Berliner Abhandlungen zur Klassischen Altertumswissenschaft. Erster Band. Erstes Heft. 59 S. Originalbroschur.
Descripción
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Altersbedingte leichte Flecken auf Einband und einzelnen Seiten im Text, teils unaufgeschnitten, sonst gut. - Mit Widmung des Verfassers als Geschenk an Ludwig Pallat. Pallat behielt es bis zu seinem Tod 1946, daran anschlie�nd im Besitz von Ernst Zinn. Nach Zinns Tod 1990 ging das Buch in den Besitz von Dr. Haase �ber. - Hans Schrader (* 15. Februar 1869 in Stolp; � 5. November 1948 in Berlin) war ein deutscher Klassischer Arch�oge. Der Sohn eines Juristen studierte ab 1888 Altertumswissenschaft und Geschichte in Marburg und Berlin. Besonders beeinflusst wurde er dabei von Reinhard Kekul�on Stradonitz und Hermann Diels. Mit Hilfe des Reisestipendium des Deutschen Arch�ogischen Instituts erkundete er zusammen mit Theodor Wiegand weite Teile Griechenlands und Kleinasiens und nahm ab 1896 an der Ausgrabung in Priene teil. Hierbei �bernahm Schrader f�r die Publikation die Heiligt�mer sowie die �ffentlichen Bauten wie Agora, Prytaneion, Stadion und Gymnasien. 1899 wurde er Direktorial-Assistent an den Berliner Museen, 1901 2. Sekret�(Direktor) der Abteilung Athen des Deutschen Arch�ogischen Instituts, das ihn zum Winckelmannstag 1901 zum ordentlichen Mitglied ernannte. Es folgten Professuren in Innsbruck (1905�1908) und Graz (1908�1910). Ab 1910 war er Professor an der Universit�Wien und Direktor der Antikensammlungen. 1914 wechselte er an die Universit�Frankfurt am Main, wo er ein neues Institut aufbaute. Aus gesundheitlichen Gr�nden zog er sich bereits 1931 aus seinem Lehramt in Frankfurt zur�ck. Seine 1899 erschienenen Arbeiten zum Telephosfries und zur Opferst�e des Gro�n Altars in Pergamon wurden grundlegend. Schraders jahrzehntelange Arbeiten mit den archaischen Skulpturen aus dem Perserschutt der Akropolis von Athen m�ndeten 1939 in das Werk Die archaischen Marmorbildwerke der Akropolis. - Ludwig Pallat (* 3. Dezember 1867 in Ober-Ingelheim am Rhein; � 22. November 1946 in G�ttingen) war ein deutscher Arch�oge, P�goge und Ministerialbeamter. Pallat, der seinen urspr�nglichen Wunschberuf Kunstmaler aus famili�n Gr�nden nicht ergreifen konnte, besch�igte sich als Klassischer Arch�oge u. a. mit dem Erechtheion auf der Athener Akropolis. Als Wiesbadener Museumsdirektor war er zugleich Streckenkommissar der Reichs-Limeskommission und leitete Ausgrabungen im Kastell Holzhausen. Zusammen mit Emil Ritterling verfasste er in dieser Zeit eine bis heute grundlegende Arbeit zum r�mischen Wiesbaden. Postum ver�ffentlicht wurde eine Biographie, die er �ber den Berliner Museumsdirektor Richard Sch�ne geschrieben hatte. Er war korrespondierendes Mitglied des Deutschen Arch�ogischen Instituts. Im Preu�schen Kultusministerium besch�igte sich Pallat vor allem mit der Reform des schulischen Zeichenunterrichts, wobei er auf die zeitgen�ssische Kunsterziehungsbewegung zur�ckgriff und unter anderem die Gleichstellung der Kunstlehrer mit den Lehrern anderer F�er erreichte. Als Leiter des Zentralinstituts f�r Erziehung und Unterricht hatte Pallat eine Schl�sselstellung im deutschen Bildungswesen inne und f�rderte zahlreiche reformp�gogische Vorhaben. - Ernst Zinn (* 26. Januar 1910 in Berlin; � 24. Februar 1990 in T�bingen) war ein deutscher klassischer Philologe, der als Professor an den Universit�n zu Saarbr�cken (1951�1956) und T�bingen (1956�1978) wirkte. Charakteristisch f�r Ernst Zinns wissenschaftliche Arbeitsweise war die Verbindung moderner literaturwissenschaftlicher Methoden mit denen der Textkritik, der Arch�ogie, der Exegese und der Sprachwissenschaft. Er besch�igte sich nicht nur mit der antiken Literatur, sondern auch mit der modernen Dichtung. Noch bevor er als Altphilologe gro� Bekanntheit erlangt hatte, wurde er durch seine Arbeiten zu Rainer Maria Rilke, mit dem er sich seit seinem 14. Lebensjahr besch�igte, als Germanist weithin bekannt. 1951 erschien in zwei B�en der Briefwechsel Rilkes mit Marie von Thurn und Taxis, ab 1955 die Ausgabe s�licher Werke Rilkes im Frankfurter Insel-Verlag. Auch viele Jahrzehnte sp�r wurde Zinns Arbeit geachtet, eine kommentierte Rilke-Ausgabe von 1996 basierte auf seiner Arbeit. Als klassischer Philologe besch�igte sich Zinn mit weiten Bereichen der antiken Literatur. Sein Schwerpunkt lag auf dem Gebiet der Latinistik, besonders bei den r�mischen Dichtern Horaz, Vergil und Ovid sowie bei den Dichtern der Silbernen Latinit� Auch zu den sp�ntiken Dichtern, Fachschriftstellern und Kirchenv�rn ver�ffentlichte Zinn mehrere Aufs�e. Besondere Bedeutung f�r die antike wie moderne Metrik hat sein grundlegendes Buch Der Wortakzent in den lyrischen Versen des Horaz (M�nchen 1940), in dem er auch Erkenntnisse zur r�mischen Musik niederlegte. Das Musikalische spielte auch in Zinns akademischer Lehre eine wichtige Rolle. Zu seinen Sch�lern geh�rten Michael von Albrecht, Wilfried Barner, Hubert Cancik, Eberhard Heck, Ulrich Ott, Ernst A. Schmidt, Wilfried Stroh, G.N. Knauer und G�nther Wille. - Index: I. De fide epitomae quae exstat librorum de incredibilibus -- II. De aetatis et patriae Palaephati incredibilium scriptoris quae insunt in epitoma indiciis -- III. De Suidana quae est de variis Palaephatis memoria -- IV. De Palaephato Aristotelis discipulo.
Lingue: la