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Libros antiguos y modernos

Schindler, Thomas

Thomas Schindler. Ausstellung 6.-30. August 1983.

Raab Galerie - Berlin,,

74,90 €

Bookshop Buch Fundus

(Berlin, Alemania)

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Detalles

Autor
Schindler, Thomas
Editores
Raab Galerie, Berlin,
Formato
8 S. mit Abb. und 1 Orig.-Holzschnitt gefaltet (ca. 40 x 25 cm) in Pp.-Mappe.
Materia
Original-Holzschnitt, Thomas Schindler, Bildende Kunst, Graphik
Sobrecubierta
No
Idiomas
Alemán
Copia autógrafa
No
Primera edición
No

Descripción

Gutes Ex. - Mit Original-Holzschnitt (Aufl. 50 Ex.) Signiert und Nummeriert (Nr. 11/50). // Jeannot Simmen: Sinnlichkeit als Magie. / Abbildungen: Traum der Diana 1982, Die Ausfahrt der Argonauten 1982; Die Musiker und der Intendant / u.a. -- . Der Bildraum ist keine sukzessive Abfolge der Punkte entlang von Fluchtlinien. Tiefe ist verstellt und l� den Blick nicht in die Ferne entspannend wandeln. Die nicht mehr perspektivisch ablaufende Ebene wird verk�rzt, ist von unbetretbarer Enge. Wolkenkratzer verstellen den Blick, sie sind das Andere des Elementes Wasser. Triumphierend und blockartig ist die Vertikale komponiert, doch so �d wie die leblose horizontale Wasserlache. Wasser flie� jetzt kanalisiert und proportio-niert aus dem Elastik-Schlauch. - So wie der Raum in der Tiefe verk�rzt, so sind die Seiten abgeschlossen und leicht gekr�mmt, bis hin zu Verzerrungen im Bildraum. Verstellt sind der Figur alle Fluchtwege. Nicht nur der Gegenstand ist in sich ein-gesperrt, auch die Ebene ist ohne Heil und Rettung. Alles konzentriert sich auf die Bildb�hne. Das Erstarrte wird zur Situation des L�stgewesenen; doch keine R�ckerinnerung: berichtet wird vom akuten Stand der Dinge. Es ist der Gegenstand - und er ist es nicht, sowenig wie die Figur. Beide sind unbestimmbar, von sachlicher und einfacher Gegebenheit. Verlassen ist die vordergr�ndige, nur bis an die Oberfl�e dringende Erfahrung. Metaphysischer Blick dringt tiefer, hinter die Oberfl�enstruktur und r�liche Fassade. Er sieht konkret, statt nur genau, erforscht die Magie der Gegenst�e, statt ihre empirische Wirklichkeit. Gegenst�e werden dadurch nicht zu verf�gbaren Dingen entwertet, die Figur wird nicht zur Person pr�siert. Vermieden ist die endliche Bestimmtheit, sie w� nur lebendige, spielerische Situation. Nicht verifizierbare Dinge und Personen interessieren, das br�tende Verharren vor Ort kritisiert nicht Einzelnes und Besonderes. Radikaler: nicht bestimmte Auswirkungen, sondern das Ph�men selbst soll umrissen werden. Kein Gang in die Innerlichkeit oder ins Alleinsein, im Bild der gef�gten Gruppe wird der kontinuierende Proze�des Stillstandes beschrieben. Es gibt aber weder das kleine Gl�ck, noch ein �erleben in bunten Randgruppen. Alles ereignet sich mittendrin. Nicht in l�licher Idylle, in den St�en, wo gehandelt werden mu� gerade da wird Stillstand demonstriert. Das Bestehende wird als Tr�mmerfeld der Ordnung exponiert, die Vernunft in ihrer Reinheit f�hrt zu den erstarrten oder verbunkerten Wolkenkratzern; zur Landschaft, die kein Gran Eigenwert mehr in sich birgt; zur Figur, die nicht Charakter werden kann. Die metaphysische Schwere ist das Andere zur expressiven Stimmung. Gegenstand und Figur sind bodennah von leibhafter Schwere; Figuren schweben und fliegen nicht im Bildraum. Keine Psychologie - dem Realen ist kontinuierende End-zeit widerspr�chlich auferlegt, ohne Vision und ohne Rettungsfigur. Magie der Gegenst�e kennt nichts Pers�nliches im Werk. Figur und Gegenstand sind hier in ihrer leergelaufenen Pr�nz. Keine verr�elnden Traumbilder verbergen sich in den Kompositionen. - Das Sachliche und Metaphysische wird zur Magie, das lastend Dumpfe zur destruierenden Kraft; Endzeit ist zeitloser Zustand. (J. Simmen)
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