Urkunde zur Übergabe von zwei fahrbaren Trinkwasseranlagen an die Republik Togo im April 1962.
Urkunde zur Übergabe von zwei fahrbaren Trinkwasseranlagen an die Republik Togo im April 1962. | Libros antiguos y modernos | Senat Von West-Berlin, Regierender Bürgermeister (Herausgeber)
Urkunde zur Übergabe von zwei fahrbaren Trinkwasseranlagen an die Republik Togo im April 1962.
Urkunde zur Übergabe von zwei fahrbaren Trinkwasseranlagen an die Republik Togo im April 1962. | Libros antiguos y modernos | Senat Von West-Berlin, Regierender Bürgermeister (Herausgeber)
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Detalles
- Año de publicación
- 1962
- Lugar de impresión
- Berlin.
- Autor
- Senat Von West-Berlin, Regierender Bürgermeister (Herausgeber)
- Páginas
- 2 Blatt.
- Formato
- (ca. 25,6 x 16,3 cm).
- Materia
- Geschichte, 1945, nach, Afrika, Berlin, Gebrauchsgrafik, Kolonialismus, Kolonialismus, franz., Kolonialpolitik dt., Politik, Togo, Trinkwasser, Urkunden, Westafrika, Westberlin
- Descripción
- Gut erhalten.
- Descripción
- Original-Urkundenentwurf, zweigeteilt auf Karton montiert, mit Deckeltitel und Signatur (in Kopie vorliegend).
- Sobrecubierta
- False
- Copia autógrafa
- False
- Primera edición
- False
Descripción
Original-Urkundenentwurf für die offizielle Übergabe von zwei Trinkwasseranlagen an die Republik Togo durch den West-Berliner Senat im Jahr 1962. Im Text der aufwändigen Urkunde heißt es: "Der Senat von Berlin übergibt der Regierung und dem Volke von Togo zwei fahrbare Trinkwasseranlagen in dem aufrichtigen Wunsche, dadurch zur Wohlfahrt des Landes und zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Republik Togo und der Bundesrepublik Deutschland beizutragen." Nur zwei Jahre zuvor hatte Togo die Unabhängigkeit von Frankreich erlangt, welche man hiermit unterstützen wollte. Doch natürlich war diese Schenkung auch ein wiedergutmachendes Zeichen in Hinsicht auf die zurückliegende koloniale Vergangenheit Deutschlands und Berlins, zu welcher auch die spätere Republik Togo gehörte. Der Entwurf für die Urkunde stammt aus dem Nachlaß des Berliner Gebrauchsgrafikers Werner Gruschke, sehr wahrscheinlich war dieser auch zeitgenössisch für den Urkundenentwurf verantwortlich. Er hat diese - wegen des eigenen Entwurfs - später auf Karton montiert und in seinem Portfolio-Ordner abgelegt. Die Urkunde wurde wohl verliehen und trägt im zweiten Teil auch die Signatur Willy Brandts, des damaligen Bürgermeisters von West-Berlin (in Kopie). Interessanter Urkundenentwurf im Geiste eines neuen Berlins, das zu diesem Zeitpunkt Kaiserzeit und Nationalsozialismus hinter sich gelassen hatte und infolge des Krieges als geteilte Stadt existierte!