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Vor einem Aquarium.

Libros antiguos y modernos
Ziegler, Kosmas.
Valdonega, Verona., 1965
23,50 €
(Trento, Italia)
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Detalles

  • Año de publicación
  • 1965
  • Autor
  • Ziegler, Kosmas.
  • Editores
  • Valdonega, Verona.

Descripción

9 p., [1] c. di tav., 31 cm, m.t. Condizioni : USATO - Stato : Buono, copia con dedica di Ziegler ad un amico. Altre note : Contiene una incisione di Ed. di 200 esempl. num (esemplare N. 16). Geb. 12.12.1901 in Zell bei Kufstein; gest. 07.01.1980 in Innsbruck. Kosmas Ziegler studierte in München Philosophie, neuere Sprachen, sowie Literatur- und Kunstgeschichte. Er war vorübergehend Novize in einem Dominikanerorden. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er von 1950 bis 1956 auf Schloß Rubein in Meran, die Freundschaft mit dem Grafen Du Parc machte dies möglich. In dieser Zeit (1952-1956) arbeitete er als Kulturjournalist u. a. für die Alpenpost. Illustrierte Südtiroler Wochenzeitung, für den Standpunkt und für den Rundfunksender RAI/Bozen. Er verfasste zahlreiche Beiträge zum Kultur- und Kunstgeschehen in Südtirol u. a. auch für die Dolomiten, Tiroler Tageszeitung und den Schlern. 1951 lernte er in der Antiquariatshandlung Unterberger in Meran Fritz von Herzmanovsky-Orlando kennen, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband und dessen Nachlassverwalter er nach dem Tod von Carmen Herzmanovsky-Orlando 1962 wurde. Seit 1956 lebte er mit seiner Frau in Obermais, 1977 übersiedelten sie nach Innsbruck, wo seine vorrangige Tätigkeit der Betreuung des grafischen und literarischen Nachlasses von Herzmanovsky-Orlando galt. Als Kenner italienischer und französischer Literatur hat Kosmas Ziegler Werke der Weltliteratur ins Deutsche übersetzt, darunter Giovanni Papinis Weltgericht und Giovanni Battista Pighis, sowie italienische Lyriker des 20. Jahrhunderts und die Gedichte des vietnamesischen Autors Vu Hoang Chuong. 1970 war er Preisträger der Nürnberger Joseph-E.-Drexel-Stiftung für Übersetzungen. 1975 wurde ihm der Berufstitel Professor zuerkannt. Kosmas Ziegler war einer der Vermittler von italienischer Literatur und Kunst in Südtirol der fünfziger und sechziger Jahre. Diesem Anliegen war u. a. seine Mitarbeit bei den Italienischen Heften gewidmet. Er war Mitglied der Schriftleitung und übersetzte darin italienische Dichter wie Giuseppe Ungaretti, Umberto Saba, Salvatore Quasimodo und Antonio Manfredi. Eingehend beschäftigte er sich u. a. mit Giovanni Papini sowie mit Lionelli Fiumi, Heinrich Heine, u. a. Als Kulturberichterstatter und Beobachter der Nord- und Südtiroler Kulturszene, vor allem auch der Meraner Urania, engagierte er sich u. a. für das Bibliothekswesen in Südtirol. In seiner eigenen literarischen Tätigkeit und Literaturauffassung war Ziegler einem klassisch-humanistischen Weltbild verpflichtet, das dem Dichter die Rolle des geistigen Propheten zuerkennt. Zieglers Lebenswerk ist eine "private Kulturarbeit", "als Lyriker zurückgezogen auf den von ihm gewählten klassischen Standpunkt; als Übersetzer Brücken schlagend - von Südtirol aus! - zwischen literarischen Epochen und Literaturgemeinschaften; dazu als Autor von Sachbüchern kultur- und kunstgeschichtlicher Art." (aus: Walter Methlagl: Rede am offenen Grab. Manuskript im Brenner-Archiv).

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