Werke. Band 1 - 4. Bongs Goldene Klassiker-Bibliothek.
Werke. Band 1 - 4. Bongs Goldene Klassiker-Bibliothek.
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Detalles
- Autor
- Steiner, Adolf A. (Hg.) Und Heinrich Pestalozzi
- Editores
- Z�rich: Consortium AG, 1972.
- Formato
- 413, 392, 375, 349 S. Leinen.
- Sobrecubierta
- False
- Idiomas
- Alemán
- Copia autógrafa
- False
- Primera edición
- False
Descripción
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Leicht vergilbt, sonst sehr guter Zustand. - VORWORT: Es gibt nur wenige so faszinierende Gestalten in der schweizerischen Geschichte wie Heinrich Pestalozzi. Und keine Weltgeschichte der P�gogik k�nnte es sich erlauben, diesen Mann nur mit ein paar kurzen Zeilen abzutun. Weil er jedoch in einer Zeit des Umsturzes und des Umbruchs - der heutigen nicht un�lich - lebte und wirkte, war es ihm nicht beschieden, alle seine Gedanken und Ideen immer voll ausreifen zu lassen, und nicht selten wurde sein edelstes Bem�hen verkannt. Seine Lebensgeschichte lehrt uns, da�auf Gipfelpunkte erfolgreichen Wirkens und anerkannt segensreicher Ausstrahlung breite T�r voll Mi�rfolg und Schicksalsschl� folgten. Es w� zwar ungerecht zu behaupten, der Ideenreichtum sowie der einmalige Erzieher- und Helferwille des g�tigen Menschen Pestalozzi sei zu seiner Zeit nicht anerkannt worden, aber es ist ebenso wahr, da�seine wahre Vorbildhaftigkeit erst sp�r voll erfa� wurde und da�ihn erst das Aussch�pfen seines geistigen Erbes zur geschichtlich bedeutsamen Pers�nlichkeit stempelte. Vom �berzeitlichen Gedankengut Pestalozzis haben wir in den vorliegenden vier B�en einer Neuausgabe das Wesentlichste und Wertvollste zusammengetragen. Angesichts des reichen schriftstellerischen Lebenswerkes dieses bedeutsamen Erziehers und Dichters fiel uns die zu treffende Auswahl nicht leicht. Wir lie�n uns jedoch wie immer vom Gedanken leiten, da�eine Schriftstellergestalt einer vergangenen Epoche vor einem heutigen Leser umso pr�anter erscheinen werde, je mehr man ihn des rein zeitverhafteten Ballastes entbl��. Wir trachteten also danach, von Pestalozzi jene Werke in diese Ausgabe aufzunehmen, die �berzeitlichen Charakter haben, obwohl sie - was ja selbstverst�lich erscheint - aus gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten herauswuchsen, die heute nicht mehr heraufbeschworen werden k�nnen. Aus den vorliegenden Hauptwerken �Lienhard und Gertrud�, �Christoph und Else�, �Wie Gertrud ihre Kinder lehrt� und �Fabeln� schimmert �brigens an mehreren markanten Stellen durch, wie sehr Pestalozzi auch von politischen Ver- antwortungsbewu�sein getragen war und wie tief seiner Meinung nach Volksbildung, Reform des Wirtschaftslebens und Hebung des Wohlstandes zusammenhingen. Dies sind aber auch just die Themen, denen wir in seinen �brigen B�chern und Schriften begegnen. Wenn wir da und dort den Originaltext durch Streichungen leicht gek�rzt haben, so geschah dies auch im vorliegenden Falle nicht etwa aus Respektlosigkeit gegen�ber dem �berlieferten Schriftstellerwort, sondern einzig und allein im Bestreben, den Text heutigen Lesergewohnheiten anzupassen. Wir sind uns n�ich bewu�, da�jeder Mensch, der in unsern Tagen seine Allgemeinbildung weiten m�chte, stets mit dem bedr�ckenden Faktor Zeit zu rechnen hat. Dieser Tatsache eingedenk, strafften wir Pestalozzis Werke �berall dort, wo kein sp�rbarer Substanzverlust zu bef�rchten war. Pestalozzis lehrhaften Romanen ist �brigens eine gewisse epische Breite nicht abzusprechen. Er fordert dem Leser also Geduld ab. Er hatte aber eine �erst gl�ckliche Hand in der Gliederung seiner Werke, so da�mit steter Abwechslung zu rechnen ist und man auch bei gelegentlich z�l�ssigem Stil nicht rasch erm�det. Wir sind �berzeugt, da�den Werken Pestalozzis innerhalb von Klassiker-Ausgaben ein besonderer Ehrenplatz geb�hrt. Er war sowohl ein Volksfreund und Erzieher von einmaliger Pr�ng wie auch gleichzeitig ein temperamentvoller, begabter und origineller Schriftsteller aus der Zeit der eigentlichen Klassik. Und wir g�nnen ihm den Ruhm, der erste der gro�n Schweizer Erz�er des 19. Jahrhunderts zu sein, obgleich ein Teil seiner wesentlichsten Werke schon im ausgehenden 18. Jahrhundert entstanden war. Bei der Besorgung dieser umfangreichen vierb�igen Neuausgabe ging uns unser Mitarbeiter Karl Sch�nb�ler sehr an die Hand. Hief�r sei ihm herzlich gedankt.