Al-Farabi - �er die Wissenschaften. De scientiis: Nach der lateinischen �ersetzung Gerhards von Cremona. Mit einer Einleitung und kommentierenden Anmerkungen herausgegeben und �bersetzt von Franz Schupp. Lateinisch-deutsch. Philosophische Bibliothek, Band 568.
Al-Farabi - �er die Wissenschaften. De scientiis: Nach der lateinischen �ersetzung Gerhards von Cremona. Mit einer Einleitung und kommentierenden Anmerkungen herausgegeben und �bersetzt von Franz Schupp. Lateinisch-deutsch. Philosophische Bibliothek, Band 568.
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Details
- ISBN
- 9783787318773
- Author
- Schupp, Franz (Hg.)
- Publishers
- Hamburg: Meiner, 2005.
- Size
- 365 S. Originalbroschur.
- Keyword
- Philosophie
- Dust jacket
- False
- Languages
- German
- Inscribed
- False
- First edition
- False
Description
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Zustand: Minimal klaffender Einband. Ansonsten im einwandfreien Zustand. - Inhalt: Al-Farabi galt den Arabern als der �zweite Lehrer� nach dem �ersten Lehrer� Aristoteles, ein Titel, der seiner Bedeutung f�r die arabische Philosophie des Mittelalters voll gerecht wird. Im deutschen Sprachbereich ist jedoch al-Farabi gegen�ber Ibn Sina (Avicenna) und Ibn Rusd (Averroes) nur wenig Beachtung geschenkt worden. Die einzige Monographie zu al-Farabi stammt von M. Steinschneider und wurde 1869 verfa�. Die einzigen �ersetzungen von Texten al-Farabis stammen von F. Diete-rici aus den Jahren 1892-1904 und von M. Horten aus dem Jahr 1906. Es war daher ein sehr berechtigtes Anliegen des Verlags, al-Farabi mit einer zentralen Schrift den ihm geb�hrenden Platz in der �Philosophischen Bibliothek� einzur�en. Die vorliegende Studienausgabe von al-Farabis Ihst? al-Ul�m in der lateinischen �ersetzung Gerhards von Cremona unter dem Titel De scientiis ist ein ebenso interessantes wie risikoreiches Unternehmen. Der Text umfa� die Bereiche der Sprachwissenschaft, der Logik und der wissenschaftlichen Methodenlehre, der Mathematik, Astronomie, Musik, aller Naturwissenschaften, der Metaphysik und schlie�ich der Politik, des (islamischen) Rechts und der (islamischen) Theologie. Die Schrift al-Farabis ist in arabischen, hebr�chen und lateinischen Versionen erhalten. Es handelt sich also um einen Text, der in den drei wichtigen Kultur- und Wissenschaftssprachen des Mittelalters vorhanden war. Eine textkritische Edition, die alle bekannten Handschriften erfa�, gibt es jedoch bisher f�r keine der drei Textgruppen. Die ideale Ausgabe best�nde also in einer textkritischen Edition des arabischen, hebr�chen und lateinischen Textes zusammen mit einer �ersetzung und einem von Spezialisten der einzelnen Gebiete erstellten Kommentar. Ein solches Unternehmen w�rde eine interdisziplin� Forschergruppe erfordern: Orientalisten und Latinisten f�r die Textedition, Sprachwissenschaftler, Logikhistoriker, Wissenschaftshistoriker, Philosophiehistoriker und Islamwissenschaftler f�r die Kommentierung. Eine Studienausgabe hat eine andere und weniger anspruchsvolle Zielsetzung. Der in der vorliegenden Ausgabe zugrunde gelegte Text ist die von Gerhard von Cremona im 12. Jhd. hergestellte lateinische �ersetzung von Ihs�al-Ul�m. Den Text aus dem Lateinischen zu �bersetzen ist deshalb gerechtfertigt, weil die lateinische �ersetzung Gerhards von Cremona ebenso wie die darauf beruhende Exzerpt-�ersetzung des Dominicus Gundissalinus eine eigene Wirkungsgeschichte in der lateinischen Philosophie des Mittelalters gehabt hat. F�r die vorliegende Studienausgabe wurde die lateinische Version des Textes aufgrund aller bisher bekannten Handschriften mit einem kritischen Apparat hergestellt, der zwar nicht alle Textvarianten f�r alle Handschriften, aber doch alle Varianten f�r die Pariser Grundlagenhandschrift und alle interpretationsrelevanten Varianten der anderen Handschriften enth�. Die Kommentierung des gesamten Textes durch einen alleinigen Herausgeber ist sicher problematisch, da hier eindeutige Kompetenzgrenzen deutlich werden m�ssen. Ich bin mir der Grenzen dessen, was ich hier leisten konnte, durchaus bewu�. Bei einzelnen Fragen waren Kollegen sehr hilfreich, von denen vor allem Charles Burnett (Warburg Institute London), Josef van Ess (Universit�T�bingen), Hans Daiber (Universit�Frankfurt) und Ulrich Rebstock (Universit�Freiburg) zu nennen sind. Besonderen Dank bin ich Herrn Rainer Brunner (derzeit Princeton) schuldig, der die Arbeit in vielfacher Weise unterst�tzt hat. Selbstverst�lich sind alle Fehler und M�el der vorliegenden Arbeit ausschlie�ich mir anzurechnen.Die Forschungsarbeit f�r diese Edition wurde unterst�tzt durch die Fritz Thyssen Stiftung K�ln, die mir u. a. mehrw�chige Forschungsaufenthalte in Beirut und Damaskus erm�glicht hat. Der Fritz Thyssen Stiftung sei an dieser Stelle Dank ausgesprochen. ISBN 9783787318773