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Das Ewig-Weibliche in Goethes "Faust". Beitr� zur neueren Literaturgeschichte ; Folge 3, Bd. 69.

Rare and modern books
Neumann, Michael
Heidelberg : Winter., 1985.,
40.00 €
(Berlin, Germany)
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Details

  • ISBN
  • 9783533036586
  • Author
  • Neumann, Michael
  • Publishers
  • Heidelberg : Winter., 1985.
  • Size
  • 364 S. ; 25 cm Broschiert mit Schutzumschlag.
  • Keyword
  • Goethe, Johann Wolfgang von, Faust, i. d. Literatur, Goethe, Johann Wolfgang von, Literatur �ber die Werke, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft
  • Dust jacket
  • False
  • Languages
  • German
  • Inscribed
  • False
  • First edition
  • False

Description

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langj�igem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Goethe hat das Ewig-Weibliche mit dem letzten Vers in eine Schl�sselposition seines Opus magnum eingesetzt. Im Chorus mysticus, der den Weltentwurf des 'Faust�-Dramas als dessen Schlu�zu knapper, formelhafter Pr�anz konzentriert, gibt der r�elhafte Ausdruck die konkreteste Benennung dessen, was der Chor selbst als unbeschreiblich erkl�. -- Ob solch un�bersehbarer Bedeutsamkeit kann man ann�rnd so viele Erkl�ngen des �Ewig-Weiblichen� finden wie 'Faust Deutungen und -Kommentare, doch haben sich die Deuter und Kommentatoren fast durchweg von der Pr�anz des Chorus zu eigener Formelhaftigkeit verf�hren lassen: "die g�ttliche verzeihende Liebe, die sich in dem Ideal=Weiblichen, der von jedem niedrigen Begehren gel�erten Liebe, der Gottesmutter, verk�rpert, [zieht] die S�nder zu sich hinauf" - "das ewig Weibliche" als der "reinste Ausdruck des amor intellectualis Dei" , "Das Ewig-Weibliche, das hinanzieht, - die Liebe -ist die Gratia gratis data trotz allen m�lichen Irrens.-"Was Goethe das �Ewig-Weibliche' nennt, es ist der Inbegriff aller hilfreichen, einenden M�te. Es ist die Liebe, von der Dante sagt, da�sie Sonne und Sterne bewegt. Wie sie im Dasein des Menschen die positivste aller Kr�e ist, so bewirkt sie auch die Harmonie des Kosmos. Sie verbindet und sie l�st ohne Gewalt und ohne Urteil. So tritt hier am Ende eines Lebens, das sich selbst nicht zu vollenden vermocht hat, eine alles 4 ausgleichende Macht hervor." - "Das 'Ewig-Weibliche' ist die reine Liebe." - "Das �Ewig-Weibliche', die gel�erte, von jedem irdischen Verlangen freie Liebe ist der Himmelsstern, der die s�ndigen Menschen zu sich hinaufzieht, das 'Ideal' das sie von ihren niedrigen W�nschen erl�st." -- Das letzte Zitat spielt auf eine "merkw�rdige Reflexion Goethes �ber sich selbst" an, die Riemer unter dem 24.11.1809 7 notiert hat': "Da�er das Ideelle unter einer weiblichen Form oder unter der Form des Weibes konzipiert." An diesen Ausspruch, den Goethe selbst freilich nicht auf Faust und schon gar nicht auf die viel sp�r entstandene Schlu�zene bezog, haben sich noch manche Interpreten angeschlossen. ISBN 9783533036586

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