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Die Schatzfunde der Iberischen Halbinsel vom Ende des dritten bis zur Mitte des ersten Jahrhunderts vor Chr. Geburt. Untersuchungen zur hispanischen Toreutik.

Rare and modern books
Raddatz, Klaus
Berlin: de Gruyter, 1969.,
95.00 €
(Berlin, Germany)
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Details

  • Author
  • Raddatz, Klaus
  • Publishers
  • Berlin: de Gruyter, 1969.
  • Size
  • 2 B�e. X, 289 S.; 98 Tafeln u. einige Karten, gebundene Ausgaben.
  • Keyword
  • Funde, Arch�ogie, Spanien, Iberische Halbinsel, Altertum, Gold, Silber, M�nzen, Kulturgeschichte
  • Dust jacket
  • False
  • Languages
  • German
  • Inscribed
  • False
  • First edition
  • False

Description

Einb�e etwas berieben. - Band 1: Text; Band 2: Tafeln. - (Dt. Arch�. Inst. Madrider Forschungen Band 5). - EINLEITUNG // Die Iberische Halbinsel hatte im Altertum den Ruf, das an Metallen reichste Gebiet der damals bekannten Welt zu sein. Da�dieser Ruf nicht unbegr�ndet war, bezeugt arch�ogisch eine gro� Menge von Schatzfunden, die im Laufe der Zeit ans Tageslicht gekommen ist. In ihr steht ein Quellenstoff zur Verf�gung, mit dessen Hilfe die historischen Nachrichten erg�t und erweitert werden k�nnen. Au�rdem vermittelt er Einblick in wirtschaftliche und kulturelle Verh�nisse. Aus der gro�n Zahl ur- und fr�hgeschichtlicher Schatzfunde sind f�r diese Studie nur diejenigen ausgew�t worden, die zeitlich etwa vom Ende des zweiten Punischen Krieges bis zur Schlacht von Munda reichen. Diese zeitliche Eingrenzung ist willk�rlich und durch die Enstehung der Arbeit bedingt. Anfangs war eine Untersuchung der durch hellenistische Einfl�sse ausgezeichneten Sch�e aus Andalusien beabsichtigt. Beim Eindringen in die an diese Funde gekn�pfte Problematik ergab sich die Notwendigkeit, die M�nzhorte in die Untersuchung einzubeziehen, wobei sich herausstellte, da�der Rahmen weiter gespannt und Funde anderer Gebiete ber�cksichtigt werden mu�en. Schlie�ich blieb das chronologische Verh�nis der aus Hals- und Armringen bestehenden Goldfunde aus dem Nordwesten der Iberischen Halbinsel zu den Sch�en der �brigen Fundgebiete zu kl�n. Damit wurde die Studie praktisch auf den Fundstoff der ganzen Halbinsel ausgedehnt. Die urspr�nglich nicht beabsichtigte Ausweitung in gr��re historische Tiefe und in j�ngere Zeiten resultierte aus der Notwendigkeit, kulturelle Abl�e und Zusammenh�e zu verfolgen und wirtschaftliche Fragen zu kl�n, was das anf�lich ausgew�te chronologisch einheitliche, nur eine kurze Zeit umspannende Material nicht zulie� Schwierig war die Entscheidung der Frage, welche der bisher nur schwer datierbaren Sch�e zu ber�cksichtigen und welche auszuschalten waren. Grunds�lich wurde der Rahmen weit gespannt, doch kann die M�glichkeit nicht ausgeschlossen werden, da�einige Funde unbeachtet geblieben sind, die nach ihrem � heute noch unbekannten � Alter in den Rahmen der Studie geh�ren. Das dadurch bedingte Unsicherheitsmoment d�rfte in Anbetracht der kleinen Zahl von nicht aufgenommenen Funden gering sein und kaum zu Fehlschl�ssen gef�hrt haben. Der Studie liegen rund 60 Schatzfunde zu Grunde, die aus einem oder mehreren silbernen oder goldenen Wertgegenst�en bestehen und in mehreren F�en M�nzen enthalten1. Ber�cksichtigt wurden alle Sch�e, auch die nur literarisch �berlieferten, die sich dem gesteckten zeitlichen Rahmen sicher oder mit Wahrscheinlichkeit einordnen lie�n. Unter der Bezeichnung �Schatzfund", auch kurz �Schatz" oder �Fund", wird ein an einer Stelle auf engem Raum unter der Erdoberfl�e angetroffener, aus einem oder mehreren Wertgegenst�en bestehender, wahrscheinlich absichtlich und gleichzeitig niedergelegter Fund verstanden. Zur Kennzeichnung der ausschlie�ich aus Gold oder Silber bestehenden Funde wird auch die Bezeichnung �Silberschatz" oder �Goldschatz" verwendet. F�r die M�nzfunde, die keine anderen Wertgegenst�e enthalten, wird die Bezeichnung �Hort" oder �M�nzhort" bevorzugt. Die Schatzfunde sind im Katalog ausf�hrlich nachgewiesen, aus dem sich der Genauigkeitsgrad der Dokumentation entnehmen l�. Die M�nzhorte sind im Katalog im Anhang f�r Spanien nach dem Literatur�berblick von Jenkins2 aufgef�hrt. Die M�nzfunde aus Portugal konnten nur in geringem Umfang nach den wenigen Angaben der Literatur ber�cksichtigt werden, eine besondere katalogm�ge Zusammenstellung er�brigte sich daher. In dem hier behandelten Zeitraum wurde das Schicksal der St�e im Inneren und Westen Hispaniens entschieden und die Halbinsel mit Ausnahme des entlegenen Nordens dem r�mischen Machtbereich einverleibt. Damit stellt sich die Frage, in welchem Ma� an die politische Auseinandersetzung kulturelle Einfl�sse auf die Kultur dieser St�e gebunden waren und wie sich ihre Eingliederung in das r�mische Reich im Fundstoff spiegelt. Schlie�ich soll auch auf die Frage eingegangen werden, wie sich die politischen Ereignisse auf die wirtschaftlichen Verh�nisse der Betroffenen ausgewirkt haben.

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