Kommune 2. 'Kommune Bibel'. K 2. Versuch der Revolutionierung des b�rgerlichen Individuums. Kollektives Leben mit politischer Arbeit verbinden!.
Kommune 2. 'Kommune Bibel'. K 2. Versuch der Revolutionierung des b�rgerlichen Individuums. Kollektives Leben mit politischer Arbeit verbinden!.
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Details
- Author
- Raspe, Jan-Carl (U.A.)
- Publishers
- (Berlin), o.J. (um 1968).
- Size
- 311 Seiten; 15 cm; kart.
- Keyword
- Kommune 2, Antiautorit� Bewegung, Zeitgeschichte, Politik, Sozialismus, BRD, Politik, Geschichte, Sexualit� Studentenbewegung, 68er, "Politkommune", Gesellschaft, Deutschland
- Dust jacket
- False
- Languages
- German
- Inscribed
- False
- First edition
- False
Description
Gutes, akzeptables Exemplar; Einband repariert; berieben; kl. Lagerspuren; Seiten nachgedunkelt; Gebrauchsspuren. - Die Kommune 2 war eine Lebensgemeinschaft in Berlin-Charlottenburg, in der versucht wurde, kollektives Leben mit politischer Arbeit zu verbinden. Kommune 2 bezieht sich auf die kurz vorher gegr�ndete Kommune I, gegen�ber der sie auch als die "Politkommune" bezeichnet wurde. Die Kommune 2 begann im August 1967 und scheiterte nach einem Jahr im Sommer 1968 und wurde von den Beteiligten in einem Buch dokumentiert. Beteiligt waren vier M�er, drei Frauen und zwei Kinder. Die Mitglieder kamen zum Gro�eil aus dem SDS. Beteiligt waren unter anderem Klaus Gilgenmann, Jan-Carl Raspe, Hans-Eberhard Schultz, Eike Hemmer und Marion Steffel-Stergar von der Gruppe Subversive Aktion. In der Kommune kam es zu sexuellem Missbrauch von Kindern. � (wiki) // INHALT : Einleitung (Kommune und Gro�amilie) ------ Die Entstehung der Kommune in der antiautorit�n Bewegung ------ Alltag in der Kommune: Lebensunterhalt, gemeinsame Kasse, Haushaltsplan - Grundlage f�r das freiere Zusammenleben ------ Gemeinsame Kindererziehung - auf dem Wege zum Kinderkollektiv ------ Scheitern gemeinsamer politischer Praxis - das Problem der Erotisierung der Arbeit ------ Gruppenkonflikte und L�sungsversuche ------ 1. Abschnitt: Wie wirken sich Konflikte im Zweierverh�nis auf die Gruppe aus und wie hat sich die Kommune 2 damit besch�igt? ------ 2. Abschnitt: Welche Konflikte entstanden den Alleinstehenden und der Gruppe und bearbeitet? ------ Ausweg in die Gruppenanalyse ------ 1. Beginn der Reihenanalyse ------ 2. Die Bedeutung der Reihenanalyse f�r Gruppenkonflikte - das Problem der Gruppenautorit�n ------ 3. Die methodischen Probleme der Reihenanalyse ------ 4. Analyse und Zusammenleben ------ 5. Osterunruhen - Notstand; das endg�ltige Scheitern der Analyse ------ 6. Welche Konsequenzen haben wir individuell aus der Aufl�sung der Kommune 2 gezogen? ------ Die neue Funktion von Kommunen f�r die sozialistische Organisation. // . Worin liegt dann zur Zeit die befreiende Wirkung der Kommune f�r die sexuellen Beziehungen? Unsere Erfahrungen dabei lassen sich in zwei Richtungen beschreiben: Das Zusammenleben in einer Gruppe schafft Voraussetzungen f�r ein befriedigenderes, l�er dauerndes Liebesverh�nis zwischen zwei Menschen, was offenbar unserer Bed�rfnisstruktur am gerechtesten wird. Es besteht eine gr��re Chance f�r eine menschliche Beziehung, die nicht so sehr durch �ere Zw�e bestimmt und zementiert wird, sondern durch das Interesse an der Person des Partners, und die wahrscheinlich auch weniger irrational zu losen ist, wenn das sinnliche Interesse aneinander erlischt. Diese positive Wirkung resultiert daraus, da�die Verquickungen der sexuellen Beziehung mit der �onomie und den sozialen Rollentrennungen im Haushalt und bei der Kindererziehung abgebaut wird. Dar�ber hinaus schafft die Gruppe eine g�nstige Randbedingung f�r befriedigende sexuelle Beziehungen, wenn sie die v�llige Verstrickung der Partner in falsche Erwartungen und gegenseitige Schuldgef�hle verhindert. Das geschieht schon dadurch, da�man sich kollektiv mit den auftauchenden Konflikten besch�igt. Dadurch werden beide gezwungen, sich mit den Projektionen (Idealvorstellungen, Vater- und Mutter�bertragungen) auf den jeweiligen Partner auseinanderzusetzen, (vgl. Kapitel VI, "Konflikte und L�sungsversuche") Der Beitrag der Kommune zur Befreiung der Sexualit�ist also gewi�begrenzt. Doch sie kann hier wie auf den anderen Gebieten etwas Entscheidendes leisten, wenn sie die Verdr�ungen aufhebt und Schuldgef�hle verringert. (Seite 311)