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Kunst - Ausdruck der Seele. K�nstler und Psychiater diskutieren. 22. Sept. 1985.

Rare and modern books
M�Ller-Thalheim, Wolfgang (Hrsg.)
Galerie Richard P. Hartmann - M�nchen, 1985.,
42.00 €
(Berlin, Germany)
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Details

  • Author
  • M�Ller-Thalheim, Wolfgang (Hrsg.)
  • Publishers
  • Galerie Richard P. Hartmann, M�nchen, 1985.
  • Size
  • 80 S.; gr.-8�; zahlr. Abb.; kart.
  • Keyword
  • Kunstwissenschaft, Bildende Kunst, Kunsttheorie, Diskussion, Kunsttherapie
  • Dust jacket
  • False
  • Languages
  • German
  • Inscribed
  • False
  • First edition
  • False

Description

Ein gutes Exemplar. - Die K�nstler: Manfred Bluth; Ernst Fuchs; Johannes Gr�tzke; Rudolf Hausner; Hermann Nitsch und Arnulf Rainer / Die Psychiater: Alfred Bader; Manfred in der Beeck und Wolfgang M�ller-Thalheim. // "Picasso meinte, es gen�ge nicht, die Arbeit eines K�nstlers zu kennen, man "mu�auch die Bedingungen, das Wann, Wie und Warum kennen. Eines Tages wird es eine Wissenschaft geben, vielleicht hei� sie dann Wissenschaft vom Menschen, die sich mit dem Sch�pferischen besch�igt, um neue Erkenntnisse �ber den Menschen im allgemeinen zu gewinnen". Das etwa ist auch die Devise einer anthropologischen Kunst-Psychologie. Entgegen den Bef�rchtungen mancher Kunstfreunde vor einer respektlosen Psychologisierung, die hier und da geschehen sein mag, bekennen wir uns auch zu einer kritischen Bemerkung von Goethe: "Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen. Darum erscheint es als eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen. Doch indem wir uns darin bem�hen, findet sich f�r den Verstand so mancher Gewinn, der auch dem Aus�benden wieder zugutekommt". In einzelnen Diskussionsbemerkungen zeichnen sich vielleicht Ans�e zu einer verstehenden, synoptischen Kunstbetrachtung aus psychodynamischer Sicht ab. Gewi�aber bot die au�rgew�hnlich konzentrierte, von gegenseitigem Respektieren getragene Gespr�satmosph� Anla�zu wirklichen Hoffnungen in dieser Hinsicht. Theoretische Kunstbetrachtung kann man sich in der Zukunft nur mehr als eine interdisziplin� Leistung, wie das Peter Gorsen fordert, denken. Die psychopathologische Sicht bezieht sich auf alle wirksamen Richtungen, auf alle k�nstlerischen Ausdrucksph�mene. Die Grenzen sind dabei weitgesteckt, der Ausdruckscharakter ist wichtiger als das artistische Niveau, er schlie� Pathos und Kitsch mit ein, da beide von, wenn auch �bersteigerten, Gef�hlskr�en getragen werden. In der Kunst mu�Sinnlichkeit enthalten und erkennbar sein, sonst ist sie nicht menschengerecht. Die sattsam bekannte Reiz�berflutung, das �erangebot von guten Ratschl�n, die bedenkliche N�tigung zur lebensl�lichen Fortbildung, verbunden mit Einbu�n am bisherigen Wissensstand und an Orientierungspunkten, nicht zuletzt gewisse demo-p�gogische Manipulationen, - das alles tendiert hin zu einem neuen, unerwartet komplexbehafteten Menschenbild, dem pluralistisch zwar offenen, aber nie zur Ruhe kommenden, besinnungslosen, immer unfertigen Menschen. Diesem tausendfach einwirkenden Strudel entziehen sich viele durch die Flucht. Als einer der Fluchtwege bietet sich die Kunst an. Die Aussagen unserer K�nstler, im Detail so verschieden, sind in den Schlu�olgerungen absolut menschenbezogen, nicht abstrakt, nicht gegen den Menschen experimentierend. Von vornherein das Menschenbild in Frage zu stellen, w�rde n�ich bedeuten, die Welt, unsere kosmische Existenz, als Individuum und als Art, ohne Hoffnung untergehen zu sehen. Bei allem gebotenen Skeptizismus sind sich die K�nstler einig im Bekenntnis zum Leben. Sie bedienen sich gegebenenfalls der "paradoxen Intention", proklamieren die nackte, die allumfassende Lebendigkeit. Ungeschminkt, mit Lastern, M�eln und Leiden behaftet, triumphiert dieses Leben, als Prinzip noch im Untergang des Einzelnen �ber den unvermeidlichen Tod." (Vorwort)

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